Rallye

#OTRARallye2017: Tag 1 – Von Leipzig nach Brüssel

von Robert 14. Juni 2017 0 Kommentare

Von Spreu und Weizen – die ersten Kilometer

Der Start in Leipzig am Völkerschlachtdenkmal ist also gut gelaufen. Alle Teams sind auf dem Weg und zwar dem direkten zur Autobahn. Warum ist das so? Die Losfee hat ausschließlich Fotochallenges in mittlerer und weiter Entfernung vom Startpunkt ausgewählt. Das erste mögliche Ziel ist die Herkeules-Säule in Kassel in über 250 km Entfernung, daher heißt es für Alle erstmal nur Strecke machen. Das wiederrum heißt für fast alle Teams, die A38 zu genießen. Genau die ist auch das richtige Revier für die heutige Motto-Challenge mit dem schönen Namen „Need for Speed“ – es geht um die höchste Höchstgeschwindigkeit. Klarer Favorit für Vmax ist natürlich der MTM-A6 von Team RM Performance.

Ahhhh die A38. Eine von Deutschlands relativ gut ausgebauten Autobahnen, in weiten Teilen dreispurig und unbegrenzt. Dazu kommt, dass sie auch eher unterdurchschnittlich befahren ist – traumhafte Bedingungen für die Vmax Etappe. Werden wir doch nochmal einen kurzen Blick auf’s Feld. Wir haben zwei 2l-Vierzylinder Diesel von BMW mit 190 PS und drei 3l-Sechszylinder von Audi bzw. Mercedes-Benz zwischen 260 und 400PS. Hmmm … nun, damit dürfte sich das Feld wohl schnell lichten, würde man meinen. In der Tat hatte das Hausteam, trotz organisatorisch bedingter Startverspätung, im E350d die beiden Bayern bereits ca. 30km nach dem Start auf der Autobahn ausgemacht und direkt höflich aber bestimmt auf die rechte Spur gebeten.

Während noch eine ganze Zeit lang, auch aufgrund des noch relativ dichten (Feiertags)verkehr rund um den Großraum Leipzig/Halle, das Dreiergespann immer mal wieder im Parallelflug unterwegs war, haben sich die Drei Beiden im Benz mit der Auflockerung des Verkehrs zunehmend abgesetzt. Die beiden noch stärkeren Audis sollten also vorne sein – sicher der MTM zuerst durch die meiste Power. Das hat sich auch das Hausteam gedacht und war deswegen umso erstaunter, dass der MTM-Audi von Team RM-Performance gar nicht soviel später vor ihnen auf der Autobahn aufgetaucht ist.

Auch hier war noch eine Zeit lang ein verkehrsbedingter Parallelflug möglich, aber der Audi war dem Mercedes für schnelle Autobahnetappen eindeutig überlegen, was nicht nur an der Leistung sondern auch an Bereifung und der fehlenden Vmax-Begrenzung gelegen hat. Nach einem spaßigen Geplänkel hat der Audi letztlich seinen Leistungsvorteil klar ausgespielt und hat angefangen einen Vorsprung aufzubauen – möglicherweise für die erste Challenge?! Damit ist das Feld für die nächsten Stunden erstmal klar sortiert.

Vier Teams auf der A38 – was macht der Rest?

Aber moment, wo ist eigentlich der andere Audi mit dem Team „Sind wir schon da?“. Mal wieder zu spät gewesen?  Ausversehen Bratislava im Navi eingestellt? Gute Frage – aber aus Sicht der anderen Teams kommen eigentlich nur zwei Möglichkeiten in Frage. Die beiden hatten Glück im Verkehr und holen aus ihren 272 PS alles raus und sind irgendwo auf der A38 zwischen dem RM Performance und dem Hausteam. Oder aber Moritz und Micha sind stattedessen irgendwo auf der A4 auf dem Weg zum eisernen Steg in Frankfurt am Main – eine der 5-Punkte Challenges der ersten Etappe. Jedenfalls bleibt es bis gut zur Hälfte der Etappe ruhig um den zweiten Audi.

Und wie ergeht es den Orgas eigentlich? Die beiden Schienenpiloten Uwe und Thomas haben sich nach dem Start auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof gemacht. Da bis zum eigentlichen Start 12:26 Uhr mit dem ICE noch gut Zeit, haben sich die beiden erstmal gemütlich in der Lounge eingerichtet sowie die dringend nötige Stärkung gegönnt. Recht so, denn auch wenn der Stress des Fahrens wegfällt, ist das Orgasein eine anspruchsvolle Aufgabe.

Im Zug angekommen wurde dann zunächst das mobile Büro aufgebaut, in welchem die Beiden Fragen beantworten, das allgemeine Geschehen im Blick behalten, die eingehenden Challenges bewerten, Punkte vergeben und auf die Etappenabschlüsse warten. Außerdem wollen natürlich die Social-Media-Kanäle im Blick behalten und bespielt werden. Darüber hinaus ist es das Bestreben mindestens einen der Orgas als erstes vor Ort zu haben, um beim Zieleinlauf filmen und Ansprechpartner für die Teilnehmer sein zu können. Insofern bewährt sich das Experiment Orga-On-Rails im Laufe der Entfaltung der ersten Etappe recht gut. Mit teilweise über 300 km/h geht es gen Westen.

Doch auch für die Teilnehmer bot dieses Exeriment neue Möglichkeiten. Damit Uwe und Thomas immer gut versorgt sind, wurde der „Orga Pit-Stop Award“ ins Leben gerufen. Es gibt 2 Punkte für alle Teams, die irgendwann während der Rallye den Orgas eine kleine Stärkung ans Gleis bringen. Aufgrund des engen Fahrplans gab es zwar nur relativ wenige Möglichkeiten, dennoch wurde das Angebot von allen Teams außer den Drei Beiden genutzt und die Orgas wurden unter anderem mit lebenswichtigen Vitaminen und Hopfen versorgt – so muss das.

Hier kommt die Action – die Challenges

Tatsächlich erreicht die Orgas die erste Einreichung einer Fotochallenge genau 2 Stunden nach Start – um 13:10 Uhr. Wenig überraschend dabei, dass es sich um das Team RM Performance handelt, welches die Herkules-Säule in Kassel angefahren hat. Dass das Team, welches mit einem gewissen Vorsprung einigermaßen gesichert vorne liegt, die erste Challenge des Weges anfährt, hat sich in den vergangenen Jahren als einigermaßen sichere Maßnahme herausgestellt. Dieses mal allerdings war der Umweg für die RM-Performance-Jungs wohl eher nachteilig, denn zum einen haben sie einiges an Zeit verloren und zum anderen haben sie zwar bis dato eine beachtliche Fahrleistung mit einem Schnitt knapp an 140km/h hingelegt, aber dafür auf 270 km auch 50 l Sprit durchgelassen. Somit ist die Reichweite begrenzt und mindestens noch ein Tankstopp nötig – knapp 20 l/100km durch einen Diesel durchzuprügeln ist schon auch eine Leistung 😀 – dennoch 3 Punkte dafür.

Doch vor allem hieß die Challenge bzw. der damit verbundene Post auf Facebook eines – die anderen Teams wissen jetzt genau, wann sich RM Performance wo befunden hat, da aufgrund des ambitionierten und dichten Feldes kaum ein Upload verzögert geschehen sein dürfte. Dies macht sich in erster Linie das Hausteam zu Nutze, das zwischenzeitlich im auch nicht zwingend untermotorisierten E350d die Führung übernommen hat. Als die Drei beiden ca. 30-40 Minuten hinter Kassel die Nachricht von der ersten Challenge erreicht, wird der Entschluss gefasst, fluchs den verkehrstechnisch halbwegs gut gelegenen (und an dem Tag nicht bespielten) Signal Iduna Park in Dortmund anzufahren – die Heimat das BVB. Auch dieses Unterfangen ist geglückt und das Hausteam übernimmt eine Stunde nach der ersten Challenge in Kassel mit 4 Fotopunkten auch die Punkteführung.

Die Freude darüber währt allerdings nur kurz, denn buchstäblich bereits 5 Minuten später enthüllt auch das Team „Sind wir schon da?“ seine Position – sie sind tatsächlich am Eisernen Steg in Frankfurt! Damit haben die beiden zwar 5 Punkte eingesammlt – haben aber in der Tageswertung aufgrund der beiden Strafpunkte für Verspätung am morgen dennoch insgesamt nur 3 Punkte.

Punktetechnisch liegt der Benz nun einen Punkt vor den beiden Audis und ist darüber hinaus vermutlich noch vorne im Feld. Die Frankfurter dürften auf dem Weg nach Brüssel kaum eine Gefahr darstellen, da von dort aus die Strecke locker 200km weiter ist als von Dortmund. Nun heißt es also schnell ins Ausland retten und dort Meter machen, so dass die Leistung nicht mehr ausgespielt werden kann!

Das Teilnehmerfeld ist dieses Jahr am ersten Tag außerordentlich aktiv! Die nächste Challenge liefern um 15:08 Uhr Maik und Maria im 4er Cabrio. Als Rallye-Profis haben die beiden schnell gemerkt, dass hier mit Leistung gegen die „Großen“ nicht anzukommen ist und haben stattdessen die Strategie auf das Absoliveren der Fotochallenges mit vielen Punkten geschwenkt. Der einzig richtige Gedanke – da erkennt man sofort die Erfahrung aus dem Vorjahr. In der Folge sind die beiden zum Nürburgring gefahren und stauben dort ihre erste 5-Punkte-Challenge ab. Punktetechnisch sind sie somit nun einen Punkt vor dem Hausteam, welches aber vorne liegt und je nach Platzierung der Cabriofahrer entweder gleichauf oder einen Punkt vorne liegt … so denken zumindest Robert und Gregor.

Allerdings haben sich Rennstrecken so ein bisschen zur bevorzugten Beute von Maik und Maria entwickelt. Was beudetet das nun für Spa?! Ganz recht. Noch eine reichliche Stunde später, gegen 16:30 Uhr meldet sich das Team Oben Ohne tatsächlich von der nächsten Rennstrecke und staubt als einziges Team an diesem Tag zwei Fotochallenges und da auch noch gleich zwei Mal 5 Punkte. Wow beachtliche Leistung! BÄM – Das war eine klare Ansage an alle anderen Teams, die insbesondere beim Hausteam dafür sorgt, die Strategie zu hinterfragen.

Endspurt mit Hindernissen – das letzte Stück nach Brüssel

Für Selbiges hieß es in der Zwischenzeit an die Box und einmal noch 20 l Sprit für die Zieleinfahrt reinlassen, denn der dicke Schwabenkombi genehmigt sich unter Volllast auch gut und gerne 13-14 l Diesel pro 100 km. Im 130 km/h-Ausland allerdings kann er seine 9G-Automatik und das Drehmoment voll ausspielen und tuckert selbstzufrieden mit nichtmal 1500 U/min im Speedlimit vor sich hin … ggf. sind so für die nächsten Tage noch 1-2 Eco-Punkte drin.

Inzwischen war auch die Überfahrt nach Belgien gelungen, allerdings war es nicht vermmeidbar ca. 50 km vor dem Ziel in einen hässlichen Stau reinzufahren, der von einem noch hässlicheren Unfall verursacht wurde. Allerdings sollte dieser alle Teams betreffen, außer möglicherweise Maik und Micha, die aus Richtung Frankfurt kommen. Hier sind locker 20-30 Minuten einzubüßen, was beim Hausteam auch die Frage aufwirft, ob es wirklich noch klug ist die Fotochallenge am Brüsseler Flughafen anzufahren – obwohl es aufgrund der beiden 5er von Oben Ohne dringend nötig wäre, noch 3 Punkte zu holen. Knapp eine Stunde später – gegen 17:00 Uhr – kommen Die Drei Beiden als erste im Großraum Brüssel an und kennen aufgrund der Einreichungen der anderen Teilnehmer auch grob die Positionen.

Die Vermutung liegt Nahe, immer noch vorne zu sein und von den anderen, breit in Anspruch genommenen Fotochallenges unter Druck wird als nächstes der Flughafen angesteuert. Allerdings ist dies eine äußerst riskante Strategie. Problem ist in erster Linie, dass am Flughafen Sicherheitsstufe 1 herrscht, da sich US-Präsident Trump zu Besuch von NATO und EU angekündigt hatte und folglich an den Tagen in der Stadt weilte. Hervorragend. Der GPS-Punkt für die Fotochallenge war am Depature-Terminal gelegen. Der Versuch, dieses wenigsten Grob (= auf 100 m) zu erreichen, wurde allerdings an der Zufahrtsstraße jäh beendet – durch schwer bewaffnete Soldaten, Wasserwerfer und Schützenpanzer. Unmissverständlicher hätte das „Du kommst hier net rein!“ wohl kaum sein können. Aufgrund der Sicherheitslage wäre es wohl auch keine gute Idee gewesen, anderweitig den Versuch zu unternehmen zum Terminal zu gelangen – also Challengeversuch abbrechen und ab zum Atomium!

In der Folge haben auch die anderen Teams fast alle mit dem Stau kämpfen müssen und sind auch alle noch am Flughafen gewesen. Die Einreichungen hier waren aber ebenfalls alle nicht regelkonform, da zu weit entfernt und die Orgas konnten somit niemandem die Punkte für die letzte Fotochallenge zusprechen. Kein Team hat es geschafft, auf die erforderlichen 100 m ans Terminal zu kommen.

Während die restlichen vier Teams aber noch am Flughafen zugange oder auf dem Weg dorthin sind, heißt es für das Hausteam: den ersten Etappenabschluss vorlegen. Um 17:31 Uhr – reichlich 6 Stunden nach dem Start in Leipzig, kommen Robert, Gregor und Willy am Atomium an und das, dank der gemütlichen E-Klasse, auch noch einigermaßen entspannt. Für den ersten Etappenabschluss gab es für das Hausteam weitere 3 Punkte.

Binnen der nächsten halben Stunde sind auch fast alle anderen Teams eingetroffen … zunächst der weiße 3er von Karol und Janine, gefolgt vom 4er Cabrio von Maik und Maria und dem MTM Audi von Michi und Rico. Nur der schwarze Audi von Micha und Moritz kommt mal wieder zu spät :p und fast eine Stunde nach dem vorletzten Team an, das ist bei dem Umweg über Frankfurt und das Abstauben der ersten 5-Punkte-Challenge aber auch kein Wunder.

 

Ein bunter Abend in Brüssel – Der Ausklang der Etappe

Knapp 8 Stunden nach der Abfahrt sind also alle Teilnehmer und deren Fahrzeuge unbeschadet am Ziel angekommen und haben die ersten, dichten Rallyeinedrücke gesammelt. Am Atomium wurde den Teilnehmern von Robert und Willy sowie der NATO ein angemessener Empfang bereitet und die ersten hitzigen Debatten über Fahrleistungen und mögliche Punkteverteilungen sind entbrannt. Aber nicht so schnell! Über die konkrete Punkteverteilung kann traditionell natürlich erst etwas gesagt werden, wenn die Orgas alle Challenges final geprüft und bewertet haben.

Der Tradition entspricht es auch sich, wenn es die Umstände zulassen, noch bei einem gemeinsamen Bier über das Erlebte auszutauschen. Auf dem Weg zur anvisierten Kneipe haben die Jungs und Mädels Gelegenheit bei einem entspannten Spaziergang Belgiens Haupstadt etwas besser oder überhaupt zum ersten Mal kennenzulernen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn die historische Altstadt, rund um den Grand Place ist äußerst belebt. Es spielen Bands, die Restaurants sind voll und der Platz ist mit buntem Licht stimmungsvoll in Szene gesetzt. Brüssel präsentiert sich hier von seiner besten Seite.

Trotz des beeindruckenden Empfangs ins Brüssel wird es aber nun wirklich Zeit für eine Stärkung. In der Kneipe angekommen genießen die Rallyefahrer den lauen Frühlingsabend und stoßen mit dem wohlverdienten Kaltgetränk auf die Leistung des gesamten Feldes an. Glücklicherweise war auch das (ebenfalls dringend benötigte) Essen ziemlich gut, was für Belgien (jedenfalls verglichen mit Frankreich) nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Aber wie steht es denn nun? – Die Auswertung

Nachdem alle was im Magen hatten, war es Zeit für die Auswertung und die damit verbundene, große Frage – an wen geht denn nun die Mottochallenge?! Hier gab es keine großen Überraschungen. Der MTM A6 ohne Vmax-Beschränkung bei 250 km/h hat hier souverän den Sieg eingefahren. Das war nicht anders zu erwarten, die Frage hier ist dann ob er für die kommenden beiden Tage dann nicht eher übermotorisiert ist und so seinen Vorsprung halten kann. Die 8 Punkte für den Motto-Sieg gibt es damit für Michi und Rico, die mit gemessenen 269 km/h Höchstgeschwindigkeit die anderen Sechszylinder (Sind wir schon da mit 253 und das Hausteam reifenbedingt mit 242) klar auf die Plätze Zwei und Drei verwiesen haben.

Allerdings konnten Junge von RM-Performance am ersten Tag Fotochallenge-technisch nicht viel reisen und holen gerade mal 3 Punkte, wohingegen Maik und Maria mit ganzen 10 Stück aufwarten – das hebt die Mottochallenge sogar bis auf einen Punkt auf! Der Mottosieg bedeutet hier also nicht automatisch den Etappensieg – eine klarer Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr. Kommen wir zu den Punkten …

Fotochallenges Punkte Oben Ohne RM Performance Sind wir schon da? Jung und fahr(en)lässig Die Drei Beiden
Flughafen Brüssel 3
Herkules-Statue 3 3
Signal Iduna Park Dortmund 4 4
Track, Spa 5 5
Eiserner Steg 5 5
Nürburgring 5 5
Als erstes Team ankommen 3 3
Als zweites Team ankommen 2 2
Als drittes Team ankommen 1 1
Als sparsamstes Team ankommen 3 3
Als zweitsparsamstes Team ankommen 2 2
Als drittsparsamstes Team ankommen 1 1
Vor der Zielzeit ankommen 1 1 1 1 1
Strafe bei Verspätung -1
Höchste Durchschnittsgeschwindigkeit 1 1
Höchste Höchstgeschwindigkeit 1 1
Kürzeste Strecke 1 1
Motto: Need for Speed 8 8
Summe 14 14 6 7 8

Wahnsinn! Was für ein spannendes Ergebnis. RM Performance und Oben Ohne liegen in der Etappenwertung mit grundsätzlich unterschiedlichen Strategien genau gleich auf. Hier hat das überarbeitete Challenge-Konzept bestens gegriffen und zeigt, dass man weder extrem schnell sein muss noch das stärkste Auto braucht um bei der Rallye ganz vorne mitfahren zu können.

Auf Platz Drei reiht sich das Hausteam ein, dass zwar eine Fotochallenge eingereicht hat und sogar auch als erstes vor Ort war. Allerdings konnten Die Drei Beiden sonst nur noch mit der Zielzeit punkten. Da der Benz sowohl Leistungs- als auch verbrauchstechnisch genau die Mitte darstellt, konnten hier weder Punkte für Speed noch für Sparsamkeit eingefahren werden, trotz beachtlicher Fahrleistung. Hier zeigt sich auch wieder das bekannte Rallye-Phänomen: Kompromissautos, d.h. nicht wirklich schnell und nicht wirklich sparsam haben es schwerer!

Mit je einem Punkt Abstand folgen direkt danach Jung und fahr(en)lässig sowie das Team Sind wir schon da. Auch hier ist das Feld also extrem dicht gedrängt und alles noch offen – wow, was für ein spannender erster Tag trotz eigentlich klarer Mottochallenge.

Darüber, ob sich der Kampf der Doppelspitze auf Etappe 2 fortsetzt, oder ob das Feld wieder komplett aufgemischt wird schreiben wir im nächsten Artikel über den Tag 2 – von Brüssel nach London.

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