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Mit vier Ringen über sieben Berge – Im S5 Cabrio von Audi On Demand

von Robert 21. Juli 2018 0 Kommentare

Sportlich in die Alpen – aber wie? Die Fahrzeugoptionen

Ende Juni war ich mal wieder dienstlich in München. Da die Geschäftsreise am Donnerstag begann und noch Termine am Montag vorsah, hatte es natürlich wenig Sinn, über’s Wochenende zurück nach Dresden zu fahren. Aber was dann? Ein unbestreitbarer Vorteil der bayerischen Landeshauptstadt ist zweifelsohne ihre Lage – schließlich ist man in Windeseile in Österreich oder Italien. Warum also nicht einfach über’s Wochenende auf Passhatz gehen?!

Gesagt, getan … oder zumindest fast – denn zunächst muss dafür ein einigermaßen adäquates Gefährt her. Das heißt in dem Fall 300+PS in einem nicht zu großen Body, mit Hinterradantrieb oder besser noch einem intelligenten Allradsystem. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Die erste Wahl wäre hier normalerweise die Lösung vor der Haustür – der Golf 7R. Obwohl für die hügelige Kurvenjagd prädestiniert, ist der kleine Schluckspecht gerade für kürzere Reisen mit langen Strecken aber kaum ökonomisch zu bewegen.

Für die Anreise nach München habe ich daher brav eine sparsame Variante gewählt – eine Mercedes-Benz C220d Limousine. Der genügsame Schwabe ist trotz hoffnungslos veraltetem und behäbigem Infotainment ein solider Autobahncruiser. Der 2L Diesel mit 194PS souverän, das 9-Gang(!)-Getriebe geschmeidig und schaltfreudig und das Fahrwerk sehr komfortabel, wenn auch mir eine Spur zu weich. Da Mercedes die Diesel-C-Klasse naturgemäß eher zur Gemütlichkeit als zu sportlichen Einlagen erzogen hat, hat sie zwar die Autobahnetappen mit Bravour absolviert, kam aber keinesfalls für die Berge in Frage. Der “eigene Fuhrpark” bot also keine Optionen, die Spaß und Reisebudget angemessen berücksichtigt hätten.

Ich brauchte eine Alternative vor Ort. Zum Glück dürfte München wohl einer der Städte auf der Welt sein, in der man die meisten Optionen hat, bezahlbar an ein sportliches Fahrzeug zu kommen. Neben diversen Autovermietern wie Sixt und Avis, die für das betuchte, örtliche Klientel besonders luxuriöse und sportliche Modelle vorrätig haben, gibt es auch Mietwagenangebote direkt von den großen Herstellern. Mit BMW On Demand haben wir 2014 bereits zur damaligen Alpentour Bekanntschaft gemacht. Ablauf, Fahrzeug und Service waren sehr gut, Mieten, die über einen Tag hinausgehen, aber doch recht teuer.

Seit Anfang 2017 hat der Konkurent aus Ingolstadt nun nachgezogen und bietet am Flughafen Franz Joseph Strauß das Konkurrenzprodukt mit dem leicht uninspirierten Namen “Audi on demand” an, wo sowohl stunden- als auch tagesweise überwiegend großzügig motorisierte und ausgestattete Audifahrzeuge zur Verfügung stehen. Für meine Situation die perfekte Ausgangslage, zudem stehe ich VW AG-Fabrikaten aus dem Premium-Segment bekanntermaßen durchaus zugeneigt gegenüber. Grund genug, den Service zu testen.

Auf den zweiten Blick spannend – Audi on demand

Das Unternehmen selbst beschreibt seine kleine Edelvermietung mit folgenden Worten:

“Der komfortabelste Weg vom Rollfeld zum Geschäftstermin: Mit dem Premium Mobilitätsservice Audi on demand können Fluggäste am Münchner Airport künftig ihre Reise mit den neuesten Modellen der Marke fortsetzen. Anspruchsvolle Reisende und Fans von Audi erwartet eine Flotte exklusiv ausgestatteter Automobile – vom Design-Coupé bis zum High Performance Erlebnis von Audi Sport.”

(Quelle: https://www.audi-mediacenter.com/de/pressemitteilungen/erster-audi-on-demand-standort-in-deutschland-7163)

Beim ersten Blick auf die Angebotswebseite fällt auf: Die Fahrzeugauswahl ist durchaus üppig. Von “einfachen” Fahrzeugen wie dem Q2 oder dem A4 geht es über ernstzunehmende Mittelklassesportler wie den RS3 oder den TT RS (wegen dessen Nicht-Verfügbareit zu meinem gewählten Termin ich immer noch etwas traurig bin) hin zu den Topmodellen. Die Sperspitze stellt der RS6 Performance dar – mit 605 PS macht dieser sicher seinem Namen auch alle Ehre. Die Preise für die einzelnen Fahrzeuge bewegen sich dabei zwischen 152€ am Tag für einen einfachen Q2- was zunächst recht teuer erscheint – bis 496€ am Tag für eben jenen RS6 Performance – was wiederum in dieser Leistungsregion nicht unüblich ist.

Quelle: Screenshot von app.audiondemand.de vom 20.07.2018

Dabei wird stets auf die Stunde genau abgerechnet und man mietet immer ein konkretes Fahrzeug – nicht nur ein konkretes Modell oder etwa nur eine Fahrzeugklasse, wie bei großen Autovermietungen der Regelfall. Richtig spannend wird das AoD-Angebot allerdings erst beim Blick ins Kleingedruckte. In den Mietpreisen sind nicht nur die Vollkasko und alle Kilometer (!) bereits enthalten. Nein – Audi stellt einem auch noch eine Routex-Tankkarte zur Verfügung und sponsort eine Tankfüllung am Tag.

Krass?! Damit erscheint die Preisgestaltung in einem völlig anderen Licht. Nochmal zurück zur Fahrzeugauswahl. AoD erlaubt es, frühestens acht Wochen im Voraus zu buchen – die sehr beliebten Modelle (wie eben mein vermisster TT RS) sind daher schnell ausgebucht. Da ich relativ kurz (ca. 1,5 Wochen) vorher gebucht hatte, war die Auswahl nicht mehr so reichlich. Als einziges Fahrzeug entsprach das S5 Cabrio den eingangs genannten Kriterien. Zudem war es ja Sommer und die frische Bergluft lässt sich oben ohne umso besser genießen – warum also nicht? An dieser Stelle nochmal ein kleines Dankeschön an Johannes für seine Unterstützung :).

Quelle: Screenshot von Buchungsbestätigung

Für drei Tage möchte AoD nun also 472€ haben – all inclusive. Was zunächst noch halbwegs (wenn auch nicht unrealistisch) preisintensiv scheint, wird durchaus günstig, wenn man den Sprit gegenrechnet. Das S5 Cabrio hat einen Tankinhalt von 58 Litern. Wenn man also 3 Tankfüllungen á 58 Liter zu derzeit rund 1,47€ ansetzt, bekommt man rund 250€ an Sprit “geschenkt”. Rechnet man den runter, liegt man nur noch bei rund 217€ für drei Tage S5 Cabrio fahren – oder etwas über 70€ am Tag. Spitzenkurs! Wenn man einigermaßen kurzfristig bucht, kann es sein, dass man bei Sixt dafür nicht einmal einen A3 bekommt – geschweige denn ein sehr sportliches Premiumcabrio der oberen Mittelklasse.

Die Zielgruppe, die von diesem Szenario profitiert, ist in der Tat aber eher klein. Das Angebot ist so ausgelegt, dass es zwar eine einigermaßen hohe preisliche Einstiegshürde aufweist, die wegen des Inklusivbenzins dann jedoch dafür sorgt, dass der Mieter möglichst viel fährt. Damit wird das Konzept auch klarer und auch warum die genauen Konditionen erst aus dem Kleingedruckten hervorgehen. Es richtet sich in erster Linie recht diskret an einigermaßen solvente Fahrer, die auch privat zumindest erwägen würden, einen Audi anzuschaffen. Auch wenn Audi das Produkt selber als “Premium Mobilitätsservice” bezeichnet, so liegt der Fokus hier ziemlich unverkennbar auf einem: potentielle Kunden anfixen. In meinem Fall funktioniert das bestens, schließlich hat mich Audi jahrelang durch den Verkehr begleitet und es ist alles andere als ausgeschlossen, dass das auch in Zukunft wieder der Fall ist :D.

Von kleinen und mittleren Stolpersteinen – Anmietung und Abholung

Der komplette Informations- und Reservierungsprozess findet online statt. Zunächst meldet man sich auf www.de.audiondemand.com an. Dass der ganze Prozess eine gewisse Verbindlichkeit aufweist, zeigt sich daran, dass für die Abfrage von konkreten Verfügbarkeiten (auch ohne schon direkt buchen zu wollen) Führerschein- und Kreditkarteninformationen benötigt werden. Nun gut. Auf der anderen Seite kann man Angebote trotzdem noch sogar bis zum Mietantritt kostenlos stornieren. Die Webseite als solche wirkt auch hier und da noch etwas langsam und hakelig. Bei meinen Recherchen sind des öfteren Fehler aufgetreten. Die eigentliche Reservierung mit dem eingeloggten Benutzerkonto hat allerdings dann relativ reibungslos funktioniert.

Schließlich brach der Samstag an, an dem um 10 Uhr die Anmietung starten sollte. Die “myAudi Sphere”, wie sich der Showroom nennt, am Flughafen München zu finden ist bereits die erste Herausforderung. Die Filiale liegt auf der Terminalstraße Mitte – also zwischen den Terminals 1 und 2. Wer die Verkehrsführung am MUC kennt, der weiß, dass quasi alles mehrspurige Einbahnstraßen sind. Das bedeutet: Zu weit gefahren? Noch eine Runde drehen! Eine Hilfe ist dabei die Anfahrtsbeschreibung, die einem AoD vorab per Mail zur Verfügung stellt. Der entscheidende Hinweis ist hier das Parkhaus 26 – das sowohl in räumlicher Nähe zur “Sphere” liegt als auch von Audi für die Lagerung der Fahrzeuge verwendet wird.

Aber Achtung! Hier lauert gleich auch die erste Falle. In der Anfahrtsbeschreibung heißt es auffordernd:

“myAudi Sphere befindet sich in der Terminalstraße Mitte, zwischen Terminal 1 und Terminal 2, Parkhaus P26. Im P26 fahren Sie bitte abwärts zum Parkdeck 1, dann zu den reservierten Audi Parkplätzen auf der Gegenseite.”

Aha … es sind also Parkplätze für die AoD-Kunden reserviert! Das ist toll … denn drei Tage parken im Parkhaus 26 des MUC kostet regulär dezente 99€. Was dabei allerdings nicht geschrieben wird: Reserviert heißt hier nur, dass ein Parkplatz zur Verfügung steht – nicht aber, dass er im Preis enthalten ist. Auch die eigentlichen Fuhrparkparkplätze durfte man selbstredend nicht nutzen. Daher würde ich empfehlen, falls es die eigenen Logistikerfordernisse zulassen, entweder ein paar Kilometer weiter weg zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen zu reisen oder aber einen externen Parkservice mit Shuttledienst zu nutzen, der die gleiche Leistung für rund 30€ anbietet.

Die eigentliche Abholung – aufgrund der Suche am Flughafen rund 20 Minuten nach Reservierungsbeginn – verläuft prinzipiell angenehm, wenn auch nicht gänzlich komplikationsfrei. Ein Audi-Mitarbeiter begrüßt mich mit der regionstypischen, leicht rauen Herzlichkeit der Bayern im in cleanem weiß gestalteten Showroom. Nach Vorlage der Reservierung hat der Herr versucht, die Miete mittels seines Smartphones und diversen QR-Codes (auf der Reservierung selber und am Schlüsselanhänger des S5) zu starten. Leider misslingt das zunächst, mit der Begründung des Systems, die Reservierung wäre nicht mehr gültig. Spannenderweise hat die On Demand Webseite, die ich inzwischen auf meinem Handy geöffnet hatte, die Reservierung durchaus noch als gültig angezeigt: “Reservierung läuft in 10 Minuten ab”. Der Audi-Mitarbeiter hatte auch keinen weiteren Zugriff auf System oder Reservierung, so dass er sich nicht anders zu helfen wusste, als mich zu bitten, die Reservierung selbst zu stornieren und neu einzuspielen. Möglicherweise eine Gelegenheit, doch noch auf RS3, RS5 oder TT RS umzusiedeln? Leider nicht – das S5 Cabrio ist wieder verfügbar, aber auch nur das.

Da ich meinen Laptop im Auto gelassen hatte, war das am Smartphone eine etwas umständliche Arbeit, die noch mal einige Minuten mehr in Anspruch genommen hat. Hier setzen sich die kleinen Fehler und technischen Schwierigkeiten fort, die den Eindruck bereits beim Buchen auf der Webseite etwas getrübt hatten. Nichtsdestoweniger war die neue Reservierung sofort im System verfügbar und konnte diesmal auch gestartet werden. Hier also der Hinweis auf die nächste Falle: Plant am Flughafen genug Zeit ein, um die Station zu finden bzw. um zu parken und kommt nicht zu lange nach Start der Reservierung, da diese spätestens nach einer Stunde verfallen ist.

Dazu kam dann der Schriftkram. Neben der Unterzeichnung des üblichen Vertrages, aus dem die entsprechenden Konditionen hervorgehen, wurde ich gebeten, noch ein extra Schriftstück zu unterzeichnen. Dieses wird exklusiv für S- und RS-Modelle verwendet. Der Mieter muss sich verpflichten, das ESP nicht (vollständig) zu deaktivieren sowie Rennstrecken bzw. Motorsportveranstaltungen fernzubleiben. Rennstrecke verstehe ich, aber das mit dem ESP ist schon etwas schade – besonders bei Audi, wo die Elektronik oftmals das Potential des quattro-Antriebs spürbar einschränkt. Verständlich ist es natürlich trotzdem.

Die eigentliche Fahrzeugübergabe erfolgt dann schnell und unkompliziert – der S5 steht ja schon vor der Tür. Er präsentiert sich gut, so in schlichtem weiß. Trotzdem er mit rund 25.000 für einen Mietwagen schon halbwegs viele Kilometer runter hat, ist der Zustand makellos. Keine Kratzer an den Felgen, keine Parkdellen oder ähnliches. Auch der Innenraum ist einwandfrei – genau wie der Reinigungsgrad. Super! Das quittiere ich auf dem Übergabeprotokoll und habe – endlich – den Audi zur Verfügung. Nicht unbedingt ein reibungsloser Ablauf, was aber in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass es meine erste Anmietung war. Wenn man die Fallstricke kennt und berücksichtigt, lässt sich der eigentliche Abholprozess effizienter gestalten. Dafür kann man auch durchaus noch die ein oder andere Neuheit entdecken – auch wenn zu meiner Mietzeit noch nicht buchbar, hat mich im Parkhaus der neue Q8 begrüßt … nicht, dass er mir gefallen würde, aber es war das erste Mal in “feier Wildbahn”.

On a Highway to Zell – Die ersten Fahrzeugeindrücke

Nachdem ich meine Sachen aus der C-Klasse umgeladen und mir im Supermarkt noch ein kleines Frühstück für unterwegs organisiert habe, kann es endlich auf die Piste gehen, rund eine Stunde nach Ankunft am Flughafen. Ich nehme in der erst dieses Jahr erschienenen, neuen Version des Softtop-Cabrios Kurs in Richtung Süden. Der Ersteindruck ist erwartungsgemäß sehr gut. Die Sportledersitze sind bequem. Die quattro- und S-Embleme verströmen direkt ein Flair von sportlicher Souveränität. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und einladend. Auch die Ausstattung ist großzügig. Großes Navi, Head-Up-Display, ACC, die Bang & Olufsen-Soundanlage und auch die in Freiluftcruisern so beliebte Nackenheizung – sehr nice.

Was aber direkt am meisten auffällt, besonders im Kontrast zur C-Klasse, ist die zeitgemäße Technik. Der Digitalisierungsgrad des Audis ist hoch. Er verzichtet vollständig auf analoge Rundinstrumente. Stattdessen ist das sogenannte “Virtual Cockpit” verbaut, das es seit 2015 gibt und uns in jenem Jahr auch im TT auf der Rallye begleitet hatte. Das muss man aus ästhetischen Gründen nicht mögen, allerdings ermöglicht es eine Abstimmung der Anzeigen auf die aktuelle Fahrsituation – was besonders beim konzentrierten Fahren durchaus hilfreich ist.

Besonders mannigfaltig fallen aber die Kommunikationsmöglichkeiten aus. Über einfaches Bluetooth hinaus findet man im Audi auch nativ das Remote SIM Protokoll (Auto-Telefon), bei dem die SIM-Karte des Handys virtuell ins Auto eingelegt wird und man folglich mit dem eigenen Vertrag die komplette Funktionalität des Infotainments nutzen kann. Besonders sinnvoll ist dies in Kombination mit der LTE-Antenne des Fahrzeugs und dem WLAN-Hotspot. Paralleles Musikstreaming und Skipping in Echtzeit via Blueooth sind dabei ebenfalls kein Problem. Gekrönt wird das Ganze von der induktiven Ladeschale, die das Smartphone während der Fahrt drahtlos lädt und so den Bluetooth-Stromhunger etwas eindämmt. Nicht verschweigen will ich dabei auch den größten Pluspunkt: All das bedient sich intelligent, intuitiv und sinnvoll. SO hat Infotainment im Jahr 2018 auszusehen – der “Vorsprung durch Technik” könnte kaum größer sein. Da kann man den alten Herren aus der Benz-Entwicklungsabteilung nur mal einen Besuch in Ingolstadt ans Herz legen.

Kommunikation ist in diesem Moment auch zu Abstimmungszwecken wichtig, denn der Plan sah vor, sich in einem kleinen, aber wohlbekannten Ort im Salzburger Land mit einigen Kollegen zu treffen – Kurvenräubern macht alleine schließlich nur halb so viel Spaß :D. Positiv gestimmt und voller Vorfreude setze ich den Audi Richtung Süden in Bewegung. Den üblichen Wochenendstau auf dem Münchner Ring kann ich ganz gut immerhin durchgängig rollend bewältigen. Etwas Stau auf der A8 Richtung Süden bleibt allerdings auch an diesem Tag nicht aus – insbesondere deswegen, weil in einigen Bundesländern die Ferien angefangen hatten. Sehr tröstlich ist dabei immer dieser kleine, magische Moment, wenn man auf der Autobahn Richtung Salzburg um 2 – 3 Kurven biegt und das erste Mal die Alpen am Horizont erahnt, die mit jeder Biegung der Bahn größer werden. Da geht mir immer ein bisschen das Herz auf :).

In Zell am See treffe ich auf Uwe im Ford Focus RS und Thomas & Alex im Mercedes-Benz S63 AMG Cabrio. Zwei völlig gegensätzlich konzipierte Rivalen – wie spannend! In der einen Ecke haben wir den kleinen, leichtfüßigen, aber mit 350 PS durchaus potenten Focus RS, der mit seinem kurzen Radstand, dem sportlich abgestimmten Allrad-Antrieb und dem knackigen Schaltgetriebe von einem erfahrenen Piloten präzise und mehr als zügig um quasi jede Kurve dirigiert werden kann – sofern sie nicht zu langsam und zu eng konzipiert ist :P. Auf der anderen Seite haben wir die Topausführung eines Mercedes-Benz Cabrios. Die S-Klasse ohne festes Dach ist ein Eisenschwein, dessen Brachialität in dem Fahrzeugsegment wohl ihresgleichen suchen dürfte. Der 4L-V8 leistet gesichtsfaltenentfernende 612 PS und vor allem sagenhafte 900 Nm an Drehmoment! Die Leistung braucht es aber auch ein gutes Stück weit, denn mit zwei Insassen und etwas Gepäck bringt der Freiluftschwabe rund 2,5 Tonnen auf die Wage. Da will man nicht die Bremse sein … ;).

Sowohl vom Konzept her als auch preislich reiht sich das S5 Cabrio hier in der Mitte ein. Er ist lange nicht so gut motorisiert, aber auch nicht so groß und schwer wie die S-Klasse ohne Dach, aber trotzdem cruisiger und deutlich eher auf Premium-Niveau als der Focus. Daraus ergibt sich ein hochgradig spannendes Feld. Alle Fahrzeuge mit Allrad, alle Fahrzeuge mit ausreichend Leistung, aber völlig unterschiedliche Karosseriekonzepte und Gewichtsklassen. Wir bewegen uns umgehend zu einem der passendsten Testterrains, die sich in Europa so bieten. Aufmerksame Leser des letzten Artikels werden vielleicht auch schon ahnen, warum wir uns in Zell getroffen haben. Ziel ist die grandiose Großglocknerhochalpenstraße!

4 Antriebsräder, 6 Zylinder, 8 Gänge – Das Cabrio als Kurvenjäger…?

Angekommen an der Mautstation, bezahlen wir die 36€ für das Tagesticket, freuen uns über den eher moderaten Verkehr und legen los. Die geniale Streckenführung und den perfekten Ausbaugrad der Passstraße hatten wir bereits in diesem Artikel ausgiebig gepriesen. Aufgrund der Vorerfahrung, die ich bei unserem Ausflug zum Großglockner mit dem Golf R erwerben konnte, waren mir zwei Dinge klar: 1. Die Strecke ist mit ihrer breiten Fahrbahn und ihren engen Kurven gefolgt von relativ langen, geraden Stücken bestens geeignet, um dem S5 ausgiebig auf den Zahn zu fühlen. 2. Der Audi könnte hier wirklich die goldene Mitte darstellen.

Meine Theorie zur Fahrdynamik war folgende: Der Audi verfügt mit seinem Sechszylinder über nicht zu verachtende 500Nm Drehmoment. Das sind zwar keine Welten mehr als beim Focus RS mit 440 (mit Boost 470) Nm, aber der V6 im Ingolstädter stellt die 500Nm bereits ab knapp über Leerlaufdrehzahl zur Verfügung – PERFEKT zum Rausbeschleunigen nach engen Kurven. Unterstützt wird dieser Effekt von der wegen ihrer Doppelkupplung gnadenlos schnell schaltenden S-Tronic mit ihren 8-Gängen, die zum einen enorme Kickdowns ermöglicht und zum anderen das Fahrzeug immer im richtigen Drehmomentbereich hält. Der Focus RS hingegen muss mit der Hand geschaltet werden und verliert dabei Zeit.

Die S-Klasse auf der anderen Seite vernichtet zwar den S5 auf der Geraden mit unbarmherziger Zweifellosigkeit, kämpft dafür aber vor und in jeder Kurve mit dem eigenen Gewicht. Da sie locker über eine halbe Tonne mehr wiegt als der Audi, muss der Bremspunkt im Benz viel eher gesetzt werden. In Kombination mit der Fliehkraft und dem langen Radstand sorgt das Gewicht zudem dafür, dass das S5 Cabrio deutlich höhere Kurvengeschwindigkeiten realisieren kann als der dicke Stuttgarter.

Soweit mein Gedankengang. In der Praxis zeigt sich … genau das. Die Großglocknerhochalpenstraße ist tatsächlich das perfekte Terrain für den Audi, um seine Qualitäten gegen den kleinen und den großen Gegner auszuspielen. Ist er damit also doch ein verkannter, echter Sportler? Schließlich wurde der S5 kurz nach seinem Erscheinen ja als das ausgewogenste und sportlichste Cabrio seit langem gefeiert. Die Antwort von meiner Seite heißt hier kurz und knackig: ähh, nein. Es stimmt definitiv, dass der S5 in der aktuellen Generation wirklich sportlich bewegt werden kann. Trotzdem kommt diese Aussage nie ohne den Zusatz FÜR EIN CABRIO aus. Sobald Autos ohne feste Karosserie den Maßstab von Roadstern wie z.B. dem TT oder einem BMW Z4 überschreiten, hat man konstruktiv ein Problem: die Verwindungssteifigkeit.

Wenn das Dach fehlt und die Karosserie somit keine in sich geschlossene Struktur mehr ist, leidet die Stabilität. Da kann man entweder mit schweren Bodenaufbauten versuchen, die Karosserie “untenrum” zusätzlich zu versteifen, oder man nimmt das “Verwinden” der Karosserie billigend in Kauf. Die meisten Hersteller suchen den Kompromiss dazwischen – so auch Audi. Ja, der S5 ist für ein viersitziges Cabrio in der Kurve relativ stabil und trotzdem noch einigermaßen leicht. Das ist durchaus gut gelöst. Dennoch ist das Einsacken in schnell gefahrenen Kurven – und das muss dann nicht mal eine Serpentine sein – so signifikant spürbar, dass völlig klar ist, dass die Kurvengeschwindigkeit darunter leidet. Auch die Schwankung um die Längsachse ist beim Lastwechsel in der Kurve durchaus spürbar, auch wenn das ESP (selbst im Sport-Modus) hier durch geschicktes Einbremsen der Hinterräder ein Ausbrechen elegant unterbindet.

Das ist noch gut kompensierbar, wenn die Straße breit und gut einsehbar ist und man so gut ausholen kann, um die Kurve über den Scheitel zu nehmen. Bei engen Straßen und schnell aufeinanderfolgenden Kurven wird die Schwankung des Audis dann aber zunehmend spürbar und geht zu Lasten von Kontrollierbarkeit und Schnelligkeit. Damit wird dem Fahrer deutlich, dass sich im Bereich der Karosseriestabilität zwar mit dem neuen S5 Cabrio wirklich einiges getan hat, mit der Sportlichkeit eines Coupés oder reinrassigen Roadsters kann ein größeres Freiluftexemplar aber nicht mithalten – auch der S5 nicht.

Die Entdeckung der Langsamkeit – Cruisen oben ohne

Dies wird auch noch mal schmerzlich deutlich, wenn die Bedingungen nicht so auf die Charakteristik des Mittelklassecabrios zugeschnitten sind wie am Großglockner. Um ihn in fordernderem Terrain testen zu können, verabschieden wir uns von den Jungs in der S-Klasse und begeben uns mit dem Focus und dem S5 weiter nach Süden. Im Niemandsland an der Grenze zwischen Österreich und dem italienischen Südtirol beginnt der “Staller Sattel”. Die kleine Passstraße ist so eng, dass sie nur als Einbahnstraße befahren werden darf. Von der österreichischen Seite aus darf man nur zwischen jeder vollen Stunde und der darauffolgenden Viertelstunde (also etwa zwischen 15:00 und 15:15 Uhr) einfahren. Die aus Italien kommende Gegenseite entsprechend nur von :30 bis :45.

Da wir rechtzeitig genug ankommen, um die Pole Position zu ergattern (von einigen Bikern mal abgesehen, die sich zwar vordängeln, aber zum Glück mit etwas Abstand noch hinreichend schnell bewegen, um kein Hindernis darzustellen), haben wir noch etwas Zeit, die Natur zu genießen. Hier im Antholzertal beginnt gerade die Sonne unterzugehen und schickt ihre letzten Strahlen über den Bergkamm. Eine malerische Szenerie, die, verbunden mit der überaus frischen Bergluft, Kraft und Motivation gibt für die gleich kommende, sehr fordernde Etappe. Der Pass gehört mit 39 km nicht zu den kurzen, ist aber dafür sehr kurvenreich und die Fahrbahn teilweise schmaler als 3 Meter.

Eine entsprechende Konzentration ist hierbei unerlässlich – beruhigend und motivierend zugleich ist aber der Gedanke, dass Gegenverkehr quasi ausgeschlossen ist. Der Focus bekommt den ersten Startplatz und es wird auch sehr schnell deutlich, dass das die bessere Entscheidung ist. Während sich der S5 am Großglockner noch ganz gut gegen den Focus RS zur Wehr setzen konnte, kann der Kompaktsportler hier seine Vorteile voll und ganz ausspielen. Aufgrund der kompakten Dimensionen und des kürzeren Radstands fährt er dem spürbar breiteren und längeren Cabrio in diesem Setting gnadenlos davon. Der S5 hat im Gegensatz zum Ford kaum Spielraum auf der Straße, die nicht wesentlich breiter ist als er selbst. In Kombination mit dem beschriebenen Wankverhalten in engen, aufeinanderfolgenden Kurven – genau der Beschaffenheit des Staller Sattels – muss sich das Cabrio hier klar geschlagen geben. Hier wäre stattdessen der Vergleich mit dem Golf R wirklich interessant gewesen.

Das führt aber durchaus zu der Frage: Muss es denn eigentlich immer schnell sein? Natürlich nicht! So ein Cabriolet ist ja auch eher beiläufig sportlich … wenn es denn eben doch mal zügig unterwegs sein muss. Aber eigentlich fährt man ja oben ohne, um das Fahrerlebnis viel besser genießen zu können. Man riecht die Luft, hört den Sound, spürt die Sonne … ein Genuss, den der Audi seinen Insassen mit großem Vergnügen verschafft. Sitz- und Nackenheizung erlauben auch ohne hochsommerliche Temperaturen bequemes Offenfahren. Die B&O-Soundanlage ist so abgestimmt, dass die Soundqualität trotz Dachmangels den Fahrer erreicht und das Infotainment – inklusive Telefon – ist offen genau so gut nutzbar wie mit geschlossenem Dach – Gurtmikrofon sei Dank. So lässt sich die traumhafte Landschaft Südtirols viel besser genießen!

Auch Windgeräusche halten sich wirklich stark in Grenzen. Leider hatte das Exemplar kein funktionales Windschott, da ein Vormieter es beim Montageversuch zerstört hat. Zu meiner Verwunderung braucht man das aber auch nicht. Selbst bei 140-150 km/h kann man noch größere Verwirbelungen im Innenraum offen fahren. Auch die Geräuschkulisse ist erträglich und lässt sogar Telefonate noch zu. Auch Regen ist kein Problem – vorausgesetzt man fährt schneller als etwa 90, sonst wird man nass. Wenn man in dieser Situation nicht schneller fahren kann, ist ausnahmsweise langsamer fahren die Lösung – das Verdeck lässt sich bis 50 km/h unterwegs öffnen und schließen.

Das ist die Rolle, in der sich das S5 Cabrio am besten gefällt – als souveräner Cruiser, der ausreichend Leistungsreserven für einen Zwischensprint (oder auch einen Dauersprint) mitbringt. Aber das ist auch gar nicht so sehr der Reiz des großen Motors. Viel mehr geht es darum, dass man das Cruisen viel mehr genießt, wenn man weiß, man muss nicht schnell fahren, könnte es aber problemlos. Wenn man also mit dem Gedanken einsteigt, eher Entspannung und souveränes Gleiten zu suchen als das letzte km/h Kurvengeschwindigkeit, dann ist der S5 ein wirklich ausgezeichneter Untersatz! Obwohl er mit Abstrichen auch durchaus ernstzunehmend lossporteln kann, ist seine Paradedisziplin ganz klar das souveräne Cruisen. Das Audi S5 Cabrio ist daher eher etwas für den romantischen Wochenendausflug in die Berge oder einen Roadtrip entlang der Küste als für die Rennstrecke.

Tankkarte – einfacher gesagt als getan? Probleme an der Zapfsäule

Auf dem Rückweg haben wir noch einen schönen Bogen über Sterzing geholt. Kennern wird bekannt sein, warum – die Südtiroler Stadt liegt am Fuße des Jaufenpasses. Auf dem relativ breiten, moderat kurvigen und damit sehr unterhaltsamen Stück Straße bestätigt sich noch einmal das am Vortag Gelernte – je breiter die Fahrbahn, desto besser die Chancen für den S5. Die erste Hälfte haben wir zum Glück halbwegs freie Fahrt und können auch die Biker, welche uns belagern, noch ganz gut fernhalten, da die endliche Seitenlage nur moderate Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Auch hier hat der Audi leichte Vorteile gegenüber dem RS beim Rausbeschleunigen aus der Kurve und der Kontinuität beim Fahren aufgrund der Automatik.

Auf der anderen Seite des Passeier-Tals, am Timmelsjoch, dreht der Wind wieder, da die Strecke deutlich enger ist und die Kurven schroffer. Damit wäre die Theorie bestätigt, dass der S5 durchaus mithalten kann, wenn die Straße nicht zu eng ist und die Kurven nicht zu “lastwechselig”. Sobald das der Fall wird, ist man besser damit beraten, einen Gang zurückzuschalten (bzw. schalten zu lassen) und das Panorama zu genießen, anstatt das Cabrio auf der letzten Rille ums Eck zu quälen. In diesem Fall hält auch die Tankfüllung ein bisschen länger.

Früher oder später wir man allerdings doch die Box ansteuern müssen. Jeder AoD-Mietwagen hat eine Tankkarte im Handschuhfach mit entsprechender PIN. Der Anbieter ist hier “Routex” – ein Verband der meisten großen Tankstellen. Neben BP und Aral sind auch ENI und OMV mit an Bord. Es sollte also fast überall in Europa im Bereich des Machbaren liegen, eine entsprechende Tankstelle in Reichweite zu haben. Allerdings verlief keiner meiner Tankversuche ohne Probleme.

Die erste Tankstelle habe ich in Südtirol angesteuert. Aufgrund der späten Stunde war nur noch der Tankautomat verfügbar. Dieser nimmt als einziges Zahlungsmittel Bargeld – und als einzige Karte Routex. Was für ein Glück, denn die Reichweite bewegt sich langsam im unteren zweistelligen Bereich. Die Routex-Karte, die von der Beschaffenheit her einer Kreditkarte entspricht, war physisch leider schon in schlechtem Zustand (in der Mitte einmal gebrochen und notdürftig mit Tesa zusammengehalten). Möglicherweise ist das der Grund für meine Probleme, den Tankautomaten davon zu überzeugen, die Zapfsäule freizugeben. Die nette Wirtin des Tankstellenshops hat meine Misere zum Glück erkannt und mir geholfen, denn neben der Angabe des Kilometerstandes des Fahrzeugs wird in Italien scheinbar auch ein zweiter Autorisierungscode benötigt, der mir nicht vorlag. Nach einigem hin und her konnten wir die Säule dann aktivieren, allerdings gab sie nur 80€ an Sprit frei, was in Italien keiner ganzen Tankfüllung entsprach.

Problematischer wurde es beim Volltanken in Österreich, kurz vor Kufstein. Da auch hier die Restreichweite sich langsam der Null entgegen bewegte, war ein Tanken unumgänglich. Bei der letzten Tankstelle vor der Grenze habe ich nochmal vollgetankt – für etwas über 90€. Wahrscheinlich war das der Fehler, in jedem Fall wurde die Karte aber trotz mehrfacher Versuche und verschiedener Kombinationen der Codes nicht angenommen. Ich musste schließlich mit meiner privaten Kreditkarte zahlen, um den Sprit nicht zu klauen und auch um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Da sich meine Terminlandschaft leicht geändert hatte, wollte ich doch am Sonntag noch zurück nach Dresden und damit auch den Audi entsprechend vorher abgeben.

Rückgabe just in time – Abschluss und Fazit

Da die “myAudi Sphere” auch am Sonntag geöffnet hat, nutze ich die Gelegenheit und versuche, den Münchner Flughafen noch vor 18 Uhr zu erreichen. Mit 17:58 Uhr als prognostizierter Ankunftszeit und sinnlosen Grenzkontrollen in Kufstein ein relativ optimistisches Unterfangen, aber tatsächlich komme ich 17:57 Uhr an und sprinte in den Laden, um noch einen Mitarbeiter anzutreffen – was mir zum Glück auch gelingt. Nach einem kurzen Austausch zum Fahrzeug schildere ich die Probleme mit der Tankkarte. Hier ist der Service wirklich sehr gut, denn gegen Vorlage der Belege und dem Ausfüllen eines Barauslagenformulars wird der Betrag anstandslos erstattet.

Auch für das von mir kritisierte Fehlen des Windschotts – bei einem Cabrio durchaus ein Mangel, auch wenn es im S5 zu meinem Erstaunen wirklich kaum zum Tragen kam – hat man sich entschuldigt und mir als kleine Entschädigung einen sehr schicken Audi-Regenschirm geschenkt – stilecht mit rotem S-Line-Lack und Alcantara-Griff. Auch die eigentliche Rückgabe des Fahrzeugs verlief zügig, professionell und komplikationsfrei. Trotzdem ich erst kurz vor Ladenschluss eingetroffen war, haben sich die Mitarbeiter die nötige Zeit für mich und meine Anliegen, wie etwas das Umladen meiner Ladung, genommen und waren dabei stets freundlich, kooperativ und hilfsbereit. Die eigentliche Rückgabe endet mit der Inspektion des Fahrzeugs, dessen Schadensfreiheit ich mir auf dem Übergabeprotokoll quittieren lassen.

Unterm Strich hatte ich ein sehr schönes Wochenende mit dem Freiluftsportler aus Ingolstadt. Das Angebot von Audi on demand am Münchner Flughafen war dabei für meine Zwecke gut geeignet. Leider kranken System und Prozess hier und da noch an ein paar (Kinder?)Krankheiten. Auch ist die Miete mit ein paar Fallstricken verbunden, wie z.B. der Parksituation am MUC als auch der mangelhaften Zuverlässigkeit der Tankkarte. Davon abgesehen kann für relativ spezifische Anwendungsfälle wie den meinen das exklusive Mietangebot von Audi durchaus die passende Wahl sein. Wenn man für einen begrenzten Zeitraum ein sportliches Fahrzeug möchte und weiß, dass man mindestens eine Tankfüllung am Tag verball…benötigen wird, ist AoD nicht nur einen Blick wert, sondern ein heißer Favorit. In diesem Szenario finde ich diese Option absolut empfehlenwert.

In diesem Sinne: Viel Spaß und gute Fahrt!

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