Sommertour 2012Roadtrips

Tag 4: Ankunft in Florenz

von Robert 5. September 2012 0 Kommentare

Von Modena aus haben wir uns weiter in Richtung Süden begeben, wie so oft in den letzten Tagen. Leider war das Wetter während der Fahrt reichlich durchwachsen bis scheiße, so dass wir kaum die Gelegenheit hatten offen zu fahren. Allerdings hat uns nach der Hälte der Strecke die Toskana begrüßt, mit ihren malerischen, sanften Hügeln und Tälern. Wer auch immer vom „Bußen der Natur“ gesprochen hat, muss wohl diese Landschaft gemeint haben. Unser Ziel war natürlich die Hauptstadt der Region – Florenz.

Für eine kurze Stärkung und Auffrischung unseres Proviants haben wir zunächst im Lidl haltgemacht und da auch gleich nach einem Hotel gesucht. Verschlagen hat es uns in das Hotel Panama, 5 Fuß-Minuten vom Zentrum entfernt. Das Hotel an sich ist ok (wenn auch schon leicht renovierungsbedürftig), aber die Reservierung war ein bisschen witzig. Wir hatten ja vorher im Internet geschaut mit welchen Preisen wir so zu rechnen haben, da waren es etwa 80€ für ein 3-Sterne Doppelzimmer. An der Rezeption wollte man natürlich 130€. Glücklichweise lies sich das relativ schnell klären indem man das Smartphone unter die Nase gehalten hat :D. Weiter ging es dann mit dem Parkplatz. Daraus ergab sich dann folgendes Gespräch zwischen mir und dem Rezeptionisten:

Er: … Sie müssen Allerdings den Autoschlüssel hierlassen!
Ich: Achso? Ich denke nicht …
Er: Doch doch. Keine Sorge, der ist hier sicher!
Ich: Ahja? Warum soll ich denn nun denn Schlüssel abgeben?
Er: Na ähh falls ein Notfalls ist oder ein Feuer ausbricht, damit wir das Auto schnell wegfahren können.
Ich: Ich glaube nicht. Das Auto hat an die 400PS und ich bin nicht gewillt den Schlüssel auch nur eine Minute aus der Hand zu geben.
Er: 400PS?!? Ohh ähhhhh … ok. Lassen sie mal bitte ihre Telefonnummer da. Den Schlüssel brauchen wir nicht unbedingt.

Aha! Na es geht doch :D. Florenz selber macht auf den ersten Blick einen unglaublich schönen Eindruck. Es ist alles Bilderbuch-italenisch, verhältnismäßig sauber und sehr sehenswert – das komplette Gegenstück von Mailand. Das Herzstück von Florenz und auch eines der beeindruckensten Gebäude die wir bis jetzt je gesehen haben ist natürlich die Kathedrale.

Diese sowie einige der anderen zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Firenze werden wir uns morgen genauer anschauen. Als Abendbrot gab es noch lecker Penne. Auch sehr gut finden wir dass die Italiener einen beim Wort nehmen, wenn man „Bierra grande“ bestellt:

Auch so macht Florenz einen sehr guten Eindruck. Die Geschäfte sind offen und prall gefüllt, das Nachtleben vibriert, die Kultur ist sagenhaft und die Architektur ist genau so, wie man sich Italien vorstellt.

Da es schon wieder zu reichlich fortgeschrittener Stunde ist und wir morgen weiter auf den Spuren von Leonardo da Vinci (und denen von Ezio Auditore :p) wandeln wollen heißt es jetzt erstmal schlafen.

„Buona Notte“ wünschen Robert und William.

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