Sommertour 2012Roadtrips

Tag 5: Florenz und Vinci

von Robert 6. September 2012 0 Kommentare

Aufgewacht sind wir an diesem morgen im schönen Florenz. Bei Lichte betrachtet war unser Hotel, das Hotel Panama, trotz (angeblicher) 4,5 Sterne bei Tripadvisor jetzt nicht soooo toll, aber für 3 italenische Sterne noch im Rahmen. Es befindet sich in einem kleinen, alten Stadtschloss und sieht von außen doch ziemlich niedlich aus.

Das Zimmer ansich war von der Größe und der Ausstattung her ok, allerdings hat man dem Zustand dann schon angemerkt, dass das Hotel etwas in die Jahre gekommen ist. Es gab die ein oder andere Dreckecke, die Tapete blättert Langsam von der Wand und das Interieur wirkte etwas altbacken.

Was echt grenzwertig war, war das Bad. Nicht nur das es super beengt war, es waren auch Wasserflecken an der Decke und die Sauberkeit war jetzt nicht das was man von einem 3-Sterne Hotel erwartet. Die Dusche war aufgrund ihrer winzigen Dimensionen im Prinzip gar nicht zu gebrauchen und aus den oben genannten Gründen hat sie auch generell nicht zum duschen eingeladen.

Auch die Minibar hat einen recht verkeimten Eindruck gemacht. Zum Glück haben wir diese nur auf ihren eigentlichen Zweck als Kühlschrank genutzt mit abgepackten Lebensmitteln, so dass wir mit dem Siff nicht weiter in Berührung gekommen sind.

Der Blick aus dem Fenster war allerdings recht schick, obwohl wir direkt über eine Straße geschlafen haben. Das mag auch daran gelegen haben, dass wir das erste mal seit Österreich ein halbwegs vernünftiges Wetter hatten :).

Da wir das Frühstück abermals nicht geschaft haben, was aber nicht an uns lag sondern eher am „überengagierten“ Hotelpersonal das 9:45 bereits das Frühstück, welches offiziell um 10 endete, beiseite geschafft hat. Stattdessen haben wir erstmal auf der Terasse am Parkplatz, im kleinen Innenhof des Hotels Platz genommen, in der vergeblichen Hoffnung vielleicht doch noch was zu beisen zu bekommen.

So mussten wir uns in der Stadt etwas zu futtern suchen. Es gab ein Omlette und ein Sandwhich sowie Cappucini – 27€. Naja.

Das Panorama hat den Preis zum Glück wett gemacht.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen uns nochmal von Oben einen Überblick über Florenz zu verschaffen. Wir haben die über 400 Stufen von Giotto’s Glockenturm (direkt neben der Kathedrale) erklommen und wurden mit einem gigantischen Ausblick bei schönem Toskana-Wetter belohnt, und das obwohl der Aufstieg mittels der engen Wendeltreppe aufgrund der Enge und der vielen Leute beschwerlich war.

Wir haben zwar auch viele Bilder gemacht, aber da man dort oben nicht ohne großen Aufwand ein gutes 360° Panorama hinbekommt gibt es hier ein FullHD-Panoramavideo:

Weitere schöne Eindrücke von Florenz gibt es im nachfolgenden Galerieartikel. Nach der Kletterpartie sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gestreift. Eigentlich wollten wir die Galerie der Akademie besuchen in der sich auch Michelangelo’s David befindet, leider war die Schlange so lang dass wir vermutlich vor dem Museum hätten übernachten müssen um reinzukommen. Da aber noch ein anderer wichtiger Punkt an diesem Tag auf unserer ToDo-List stand, haben wir uns direkt zum nächsten Ziel begeben: Vinci. Wie der Name schon sagt war das der Wohnort von Maestro Leonardo.

Das dazugehörige Museum besteht aus einem Ticket-Office mit ein paar Räumen sowie einem Castell mit Turm wo viele Modelle, Zeichnungen, Erfindungen, Nachbauten und Schriften von da Vinci zu sehen sind. Das Fotografieren war da leider Streng untersagt, deswegen können wir euch davon nicht viel Zeigen. Allerdings hatten wir vom Castell-Turm aus abermals einen hervorragenden Ausblick um die malerische umgebende Toskana.

Kein wunder, dass diese malerische Landschaft einen der größten Geister der Menschheitsgeschichte inspiriert hat. Nachdem Museum ging es noch 3km weiter über eine malerische Landstraße zu da Vincis Geburtshaus. Das war im Prinzip unspektakulär aber aufgrund seiner Geschichte (und des freien Eintritts bei Museumsbesuch ;)) natürlich ein Muss.

Unser Kulturprogramm war damit erstmal beendet und wir haben unsere Reise dann in Richtung Westen fortgesetzt. Nachdem wir ja schon seit einigen Tagen aus den Bergen rauswaren haben wir nun auch die sanften Hügel der Toskana verlassen (leider, muss man sagen) und haben uns ans Meer begeben – nach Pisa.

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