Sommertour 2012Roadtrips

Tag 7: Nizza, Cannes und St. Tropez

von Robert 8. September 2012 0 Kommentare

Obwohl wir sehr gerne noch ein bisschen länger in Monaco geblieben wären, hat uns unser straffer Zeitplan die Abfahrt diktiert. Es ging weiter, entlang der Cote d’Azure, nach Nizza – oder „das französische Radebeul“ :p. Nizza ist wirklich eine sehr schöne Stadt mit historischen Gebäuden, umfasst von kleinen Hügeln mit niedlichen Villen darauf – daher vermutlich auch die Städtepartnerschaft.

Der Verkehr dort ist zur Nachmittagszeit allerdings eine Katastrophe. Obwohl die Franzosen unterm Strich meist disziplinierter fahren als die Italiener merkt man hier davon nicht viel. Insbesondere die Rollerfahrer machen uns noch etwas zu schaffen. Man sollte eigentliche meinen dass die auch wissen das es weh tut wenn man eine BMW Schnauze im Kreuz hat, aber die sehen das scheinbar anders. Nunja. Weiter ging es von Nizza nach Cannes – der Stadt der Filmfestspiele. Von diesen war nicht viel zu sehen und auch so war Cannes kein wirkliches Highlight. Vor lauter Schreck und dem Verkehrskollaps nahe haben wir nichtmal Bilder gemacht. Cannes gibt es dann also auf dem Video zu sehen.Von da aus ging es weiter Richtung Westen, gen St. Tropez. Unterwegs haben wir auf einem Südfranzösischen Rastplatz, in der Hoffnung nicht erschossen zu werden, ein Päuschen gemacht um die GoPro und die Blaße zu leeren.

Wir waren im Anschluss nochmal einkaufen wo uns aufgefallen ist, das diese Region der französischen Mittelmeerküste relativ deutsch ist. Will heißen es gibt viele deutsche Schilder, Unternehmen und Kennzeichen. Außerdem ist alles ordentlich :p. Nun wollten wir aber endlich rausfinden was es mit dem Hype um St. Tropez so aufsich hat. Sagen wir einfach: er ist berechtigt. Die Stadt ist wunderschön, hat ein einzigartiges Flair und gerade Freitag Abend ein pompöses Nachtleben. Zwischen Yachten, Bars, Clubs und hunderten schöner Frauen, schnellen Autos und schicker Häuser lässt es sich tatsächlich aushalten.

Wir sind erstmal passend drei Runden durch die Stadt und den Hafen gefahren und haben selbst hier viele Blicke auf uns gezogen. Nicht das wir es drauf angelegt hätten, aber so läuft es da halt :D. Auch die beiden älteren Herren in dem Minicabrio haben nicht schlecht geguckt als Ihre Frauen nur noch Augen für uns und den Zetti hatten nachdem das Motoraufheulen mit einem Vierzylinder zum posen mächtig schief gegangen ist :p. Dann waren wir noch lecker was essen, etwas abseits vom Zentrum weil es sonst kaum bezahlbar gewesen wäre. Vorspeißen dort etwa 30€. Leider hatten wir selbst im Restaurant in St. Tropez mit Bettlern zu kämpfen. Und nich rede hier nicht von wirklich hilfsbedürftigen Obdachlosen, sondern von organisierten Banden, die Mitleid erwecken wollen um die Touristen abzurippen. Das muss der Süden besser in den Griff bekommen.

Da wir noch das Bedürfnis hatten das Nachtleben von St. Tropez zu genießen hatten wir dann etwas Probleme ein Hotel zu finden. Im Ort selber bzw. dessen Umgebung war sowieso alles ausgebucht, also haben wir uns gleich noch weiter Richtung Marseille begeben, wo wir nach 6 Anläufen und der Unterstützung von BMW Assist dann im Comfort Inn eingekehrt sind. Unseren ersten Blitzer haben wir uns außerdem gefagen, aber er war wohl unkritisch (5-10 km/h). Nach einem mäßigen Frühstück geht es jetzt weiter an die Tanke und dann starten wir unseren längesten Tagestrip – ca. 600km nach Barcelona. Wir hatten gestern einige technische Probleme, u.a. mit dem französischen Mobilfunknetz, daher sind die Tracks leider nicht ganz vollständig.


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