Sommertour 2013Roadtrips

Tag 3: San Diego

von Robert 14. September 2013 0 Kommentare

Nach unserer rationalen Smartphone-Beschaffungsaktion wollten wir uns erstmal eine kleine Stärkung gönnen. Unser amerikanischer Handydealer hat uns „Jack in the Box“, ein FastFood-Restaurant um die Ecke empfohlen.

Hier haben wir unseren nächsten Kulturschock erlitten. Das Essen war ok, bei Uwe gab es einen Burger und mir stach auf der Karte das „Melted Cheese & Steak Sandwich“ ins Auge und naja … sie hatten mich bei „Cheese“ :). Das war auch recht lecker, womit wir allerdings gar nicht gerechnet hatten war die Getränkequalität. Man bekommt in Fastfoodrestaurants in der Regel einfach Becher dazu und geht dann zu einem Abfüllautomaten und bedient sich selbst, z.B. wie bei Subway in Deutschland. Allerdings wird, anders als in Deutschland das Getränk aus Leitungswasser und Syrup zusammengemischt … das Problem ist, wie bereits beschrieben, in Südkalifornien ist das Wasser gechlort!!!

Stellt euch vor, ihr kommt nach einem halben Tag in der Südkalifornisch/mexikanischen Sonne, durchgeschwitzt und mit Brand in ein Restaurant, bestellt euch ne schöne große Cola mit Eis, nehmt einen fetten Hieb und habt den ekelhaftesten Chlorgeschmack ever im Mund. WIE RÄUDIG IST DENN DAS?!? Ich hab ernsthafte Probleme damit zu fassen dass die Amis ihre Cola chloren … Good Lord!

Das erklärt auch warum hier jeder ausschließlich „Bottled Coke“ also Cola in der Flasche bestellt. Auf diese Strategie werden wir, nachdem wir gestern den gleichen Fehler wieder in einer etwas gehobenen Pizzabude gemacht haben, jetzt auch umschwenken. Chlor in der Cola … incredible, my american friends!!

Den restlichen Tag haben wir dann im wunderschönen San Diego verbracht. Unser Ersteindruck hat sich, auch entgegen unseren Erwartungen, bestätigt. San Diego ist im Vergleich zu LA sauber, mit deutlich besserer Luftqualität und weniger hektisch … man fühlt sich einfach wohler. Für eine Großstadt (1,1 Mio. Einwohner) strahlt sie eine regelrechte Ruhe aus. Nach etwas blogging und Handyspielerei sind wir dann hier ein bisschen durch die Gegend gecruised und haben uns den „Balboa Park“, der einfach etwas Grünfläche in der Stadt ist, angeschaut und den Highway am Pacific lang wo unter anderem eine Naval Base ist mit Flugzeugträgern und allem drum und dran – sehr spannend. Bitte entehmt die Bilder dazu der nachfolgenden Galerie und verschafft euch selbst einen Eindruck.

Gegen Abend sind wir dann ein wenig durch das traditionsreiche „Gaslamp Quarter“, in dem sich auch unser Hotel befindet, geschlendert und haben das Nachtleben von San Diego eingeatmet. Die Stadt ist sehr jung und gut gelaunt und so kommt es auch das Freitag abend sprichtwörtlich an jeder Straßenecke gefeiert wird. Das stand auch für uns noch auf dem Plan, allerdings erst nach einer Stärkung in Form einer Pizza:

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Dazu sei gesagt, das war die kleinste Größe die es gab („Individual“) mit 10 Zoll – also ca. 26cm. Weiter ging es mit 14″, ca 35 cm und 18″ … ca 45cm!! Das ist dann jeweils die Basispizzen, dazu bestellt man für je 1,50$ die Toppings, also Beläge. In meinem Fall Peperronisalami, Jalapenos und Ricotta-Cheese. Das Essen war, wenn man von der Chlola (disgusting!) absieht, sehr lecker! Bei Uwe gab es eine Calzone mit Pilzen und Hähnchen, die die Kellnerin auch als „nicht so groß“ bezeichnet hat, aber alleine quasi nicht zu schaffen war … jedenfalls nicht für einen europäischen Magen :p.

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Als Abschluss des Abends haben wir uns dann des Keyfeatures unsere Hotels bedient … der Dachterrasse, auf der ein paar Tage in der Woche, so auch gestern, ein DJ auflegt – die Terasse wird zu einem der angesagtesten Clubs der Stadt.

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Mit der beeindruckenden Skyline von San Diego im Hintergrund feiert es sich auch wirklich exklusiv ohne Ende, insbesondere wenn man einfach nur noch in den Fahrstuhl und von da aus in sein Zimmer stolpern muss 😀 – sehr geil. Allerdings war das kein sonderlich günstiges Vergnügen, was wenig verwundert. Mojito 15$ … Wodka-E 13$ … nich unerschwinglich, aber auch nicht so dass man sich auf dem Level abschießen müsste.

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Nichts desto trotz eine schöne Erfahrung … Müde von fettiger Pizza, anstrengendem Tag und Alkohol war der gute Vorsatz gestern noch zu bloggen dann auch schnell vergessen, was hiermit nachgeholt wurde. Wie ich gerade feststelle ist es in Good Old Germany auch bereits kurz vor 9 – also lasst euch euer Abendbrot schmecken und schaut in die nachfolgende Gallery zu San Diego.

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