Kurztrips

New York & ich: Völlerei und Vitaminmangel – Die Ernährung

von Robert 3. Dezember 2017 0 Kommentare

Neben der Mobilität, mit der wir uns im letzten Artikel befasst haben, ist für einen authentischen und angenehmen Aufenthalt auch ein weiterer Faktor entscheidend – die Ernährung. Zuhause in Deutschland bin ich ja schon geneigt, mich einigermaßen abwechslungsreich, gesund und qualitativ hochwertig zu ernähren. Allerdings tue ich das nur teilweise aus Gründen des Genusses, sondern auch aus der Notwendigkeit guter Ernährung als Wohlfühlfaktor heraus. Im Urlaub jedoch lass’ ich gerne mal Kalorien (und Vitamine) außen vor und verputz’ das, worauf ich gerade Bock habe :D. Dazu bin ich in der Regel bestrebt, mich auf Reisen möglichst intensiv auch mit der lokalen Küche zu befassen – denn das Essen ist ein hervorragender Spiegel von Kultur – und Gesellschaft! Schauen wir also mal, wie es aussieht, wenn man sich ohne Hemmungen in die New Yorker Essenslandschaft stürzt.

Für den Anfang noch lustig … – Klassisches Fast Food

Inbegriff der amerikanischen Esskultur (und auch des Lebensstils) ist natürlich zunächst mal Fast Food in allen Facetten! Selbstverständlich findet man in New York auch die in Deutschland bekannten Ketten wie McDonalds, Burger King, Subway, Pizza Hut, Starbucks usw. Diese haben teils ein leicht abweichendes Programm, sind aber im Regelfall doch sehr ähnlich. Darüber hinaus gibt es noch Dutzende weitere Ketten wie Wendy’s, TGI Fridays, Little Caesar’s, Dunkin’ Donuts und viele andere mehr, die wir von zuhause nicht so kennen. Wofür also entscheiden? Das hängt einzig vom persönlichen Geschmack ab. Bei mir ist die Wahl jedoch klar, man will ja schließlich meist das, was man (zuhause) nicht bekommen kann. Da ich zudem der TexMex-Küche ohnehin sehr zugeneigt bin, geht der erste Weg schnurstracks zu Taco Bell!

Das mexikanisch angehauchte Fast Food Restaurant bietet in erster Linie – wie der Name schon sagt – Tacos an. Dabei handelt es sich um einen Maisfladen, der mit Salat, Käse, Hackfleisch, Bohnen u.a.m. belegt ist. Alternativ werden sie auch gerne auf einer “Crunchy Shell” – also quasi einer Art großem Tortilla-Chip – serviert. Ultralecker! Interessant sind auch die Variationen mit mehr Käse, wie z.B. die “Cheesy Gordita Crunch”, wo der Taco aus einem Crunchy Part und einem weichen Taco besteht – zu sammengehalten von flüssigem Käse! Auch für Käseliebhaber dringend zu empfehlen ist der “Spicy Cheesy Core Burrito”. Es handelt sich um einen Hackfleisch-Reis-Burrito, der einen Kern aus einer flüssigen Käse-Jalapenomasse hat.

Gesund ist das sicher nicht, aber zum Sündigen so, so gut. Was hier auffällt, ist, dass man sich für $10 pro Nase extrem satt fressen kann und noch 2 L Cola getrunken hat. Ok, also das ist zunächst günstig – behalten wir mal so im Hinterkopf. Es sei noch dazugesagt, dass für den ungeübten TexMex-Esser die Rache durchaus eine halbe bis Stunde später eintreten kann. TacoBell wird nicht umsonst im Urban Dictionary als “Das effektivste bekannte Abführmittel” gelistet und NEIN das ist nicht nur eine moderne Legende …

Was ebenfalls keine Legende ist, ist, dass die Amis aus so gut wie jedem Essen auch Fast Food machen. Ein nettes Beispiel dafür ist die griechische Fast Food Kette “GRK Fresh Greek“. Man versucht hier qualitativ hochwertiges Essen mit zügiger Zubereitung zu verbinden und das gelingt recht gut! Angeboten werden unter anderem Yeeros, eine Art Wrap, bei dem man zwischen verschiedenen Fleischsorten, Beilagen und Tzaziki-Arten wählen kann. Dazu kommen diverse Fleischgerichte, mediterrane Salate und für den Nachtisch Variationen von griechischem Joghurt. Bei uns gibt es Gyros mit Pommes und Salat sowie eine “Orzo Bowl” – eine Art Reisauflauf mit Tomate, Feta und Kräutern. Beides war sehr lecker, wenn auch im mittleren Preissegment angeordnet. Spannender aber noch als das Essen war hier die Erkenntnis, dass Fast Food deutlich mehr sein kann als Pizza, Tacos und Burger.

Jetzt wird’s bunt – Das ikonische Streetfood

Was auffällt, wenn man sich zu Fuß durch die Häuserschluchten bewegt, sind die vielen, bunten Food Carts. Buchstäblich an jeder Straßenecke findet man die teils sehr liebevoll gestalteten Wagen. Diese bieten manchmal sehr individuelles Essen an, im Regelfall aber ein eher erwartbares Programm. Dazu gehören Hot Dogs, Obst, Getränke, Kebaps, Süßigkeiten und vieles andere mehr. Das Meiste wird auch direkt an Ort und Stelle frisch zubereitet. Allerdings findet dies in der Regel am Rande von Gehwegen statt, mit einer sechsspurigen Straße im Rücken. Man fragt sich durchaus, ob das die geeignetsten Bedingungen sind, um Essen zuzubereiten. Allerdings kommt diese Form der Nahrungsbeschaffung dem New Yorker durchaus entgegen. Zum einen liegen die Carts quasi immer auf dem Weg zum Ziel, so dass man keine Umwege machen muss und kaum Zeit verliert. Zum anderen sind die Preise durchaus im unteren Segment angesiedelt und sie sind damit auch eine brauchbare Alternative für den schmalen Geldbeutel. Die gehobenere Variante hierzu sind die Street Food Trucks, die kulinarisch von Pizza über Kim-Chi bis hin zu Lobster quasi alles anbieten – und Sachen von denen man noch nie zuvor gehört hat. Um die hippen Essenslaster zu finden bemüht man am besten eine Smartphone App oder Webseiten wie roaminghunger.com.

Eine andere typische Großstadtstärkung stellt die “New York Style Pizza” dar. Dabei handelt es sich um eine relativ dünne, aber gut belegte Pizza, die in riesigen Stücken (“Slices”) verkauft wird. Eine Institution in diesem Gebiet ist Sbarro. Die Kette wurde in den 50ern von italienischen Auswanderern aus Neapel gegründet und hat inzwischen über 800 Filialen. Wir entscheiden uns für eine klassische Pizza mit Salami, Hack und Gemüse. $4,50 für das Slice klingt zunächst nicht so günstig, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Stücken Tellergröße haben, geht das schon in Ordnung! Die Pizza wird typischerweise auf einer Pappe mitgenommen und “on the go”, also unterwegs gegessen – man hat ja keine Zeit!

Streetfood, das auch gerne aus kleinen Schaltern aus Geschäften heraus an der Straße verkauft wird, dient häufig als Experimentierfeld für jedwede Art von Trends. Alles was hip und neu ist, wird zunächst in New York begeistert aufgenommen, ausprobiert und empfohlen. Ein solcher Trend während unseres Aufenthalts waren die sogenannten “Poke Bowls”. Dabei handelt es sich um eine Schüssel (“Bowl”), deren Inhalt man aus verschiedenen Optionen selber zusammenstellt. Grundlage bildet dabei im Regelfall Reis, aber auch Salat, gefolgt von Fisch oder Meeresfrüchten, einer Soße und einem Topping. Das kann durchaus eine erfrischende Alternative zum sonst eher fettlastigen Streetfood sein und sollte aus genau diesem Grund auch im Hinterkopf behalten werden.

The Land of the Beef – Der Burger

Tacos und Pizza sind zwar lecker, aber auf Dauer fehlt hier etwas die Substanz. Hmmm wie wäre es mit einem Burger 😀 ?! Aber nicht irgend ein Fastfood-Zeug. Stark im Trend sind Sachen wir Organic Burger, aus Kühen die in New Jersey grasen, auf einer Weide mit biologisch angebautem Gras … ihr wisst schon ;). Wir entscheiden uns für “Smokey Burger“, unweit vom Time Square. Hier serviert man “all natural” … nun gut. Nach genauerer Inspektion der Karte entscheide ich mich für den amerikanischsten aller Burger: den “Mighty Bison Deluxe” mit Bisonfleisch (!), Pepper Jack Käse, Avocado, karamellisierter Zwiebel und Bacon … oh yeah. Dazu gibt es Fries mit Käsesauce! Das Ergebnis ist einer der besten Burger, den ich je gegessen haben. Er schmeckt fantastisch … das Fleisch ist “On Point” und die Komposition stimmt einfach. Außerdem fühlt er sich überhaupt nicht nach Fastfood an sondern hochwertig, lecker und nicht zu fettig. Wir steigern uns also langsam in der Qualitätsskala. Das äußerst sich aber auch im Preis: So knapp $20 muss man sich so einen High Quality Bio Burger schon kosten lassen. Den Preis war es wert, aber mit Getränken und Tip ist man zu zweit hier ganz schnell bei $60.

Obwohl wir mit der “High Class Variante” eingestiegen sind, gibt es Burger in Amerika natürlich in allen Formen und Farben. Bereits 2013 haben wir die These aufgestellt, dass ein durchschnittlicher Burger, obwohl er auch hier nicht als hochwertiges Essen angesehen wird, von besserer Qualität ist als in Deutschland. Auch der einfache McDonalds-Burger ist leckerer und liebevoller zubereitet als in der Heimat. Das liegt zum einen daran, dass der kulturelle Stellenwert höher ist, zum anderen aber auch daran, dass er in den USA doch eher als ernsthafte Mahlzeit angesehen wird, denn als Snack zwischendurch.

Kettentechnisch der Hot Stuff ist derzeit “Shake Shack“. An der Filliale am World Trade Plaza standen bestimmt 50 Leute an und es gab Wartezeiten von einer halben bis ganzen Stunde. Öhhhmm ok. Da wir keine Lust haben uns anzustellen, versuchen wir bei nächster Gelegenheit unser Glück in Brooklyn, wo es zwar auch gut besucht ist, aber sich die Wartezeit im normalen Rahmen bewegt. Ich würde Shake Shack mal als etwas gehobeneres McDonalds bezeichnen. Auf der recht übersichtlichen Karte finden sich neben einer Handvoll Burgervariationen – natürlich alles “100% all-natural” – und Sidedishes, vor allem die namensgebenden Shakes. Alles für Fast Food durchaus lecker, aber keinesfalls so der Burner, dass man sich dafür ewig anstellen müsste.

Morgens, halb 10 in New York – Das Frühstück

Täglich stellt sich die Frage nach dem Frühstück. So spaßig es auch am Anfang ist das bei Taco Bell einzunehmen, so stark wird mit der Aufenthaltsdauer auch der Wunsch nach “echtem” Frühstück. Die typische Variante dafür ist ein Diner. Hierbei handelt es sich um meist über mehrere Generationen in Familienhand geführte, kleine Restaurants mit Fokus auf Frühstück und einfache Gerichte. Wir kehren im alt-eingesessenen “Lexington Candy Shop” ein. Das Diner wird demnächst 100 Jahre alt und dementsprechend authentisch ist auch die Atmosphäre. Zum Frühstück gibt es – selbstverständlich – Omelette mit Buttertoast und Blueberry Pancakes. Neben der goldigen Bedienung, die mit Sicherheit jenseits der 80 ist, und dem leckeren, liebevoll zubereiteten Essen besticht hier vor allem die Authentizität. Wir sind gefühlt die einzigen Touristen und kommen auch schnell mit einem älteren New Yorker Ehepaar ins Gespräch, das hier seit Jahrzehnten Stammgast ist und uns überschwänglich den Kokoskuchen empfehlen. Ein kleines Stückchen unverkennbar echtes New York!

Ebenfalls eine sehr gängige Variante für das Frühstück ist eine sehr typische, lokale Spezialität: Der Bagel! Das ursprünglich jüdische Hefegebäck mit dem Loch in der Mitte wird vor dem Backen kurz in Wasser gekocht, wodurch es zu der typischen Kruste kommt. Die originale (d.h. die nicht-Touri-)Variante kann man z.B. im “La Bagel Delight” in Brooklyn erleben. Hier wählt man zunächst einen Grundbagel, z.B. mit Salz, Knoblauch, Zwiebel oder auch den “Everything-Bagel” mit allem :D. Danach geht es ans Belegen. Bei mir gibt es einmal den Breakfast-Bagel, wir sind ja schließlich zum Frühstück da, und dieser ist prall gefüllt mit Ei, Käse und daumendick Schinken, oh yeah! Eine der beliebtesten Varianten muss es aber trotzdem auch noch sein: Mit Frischkäse und Lachs. Mmmhhhh!!!

“Gibt es da auch was Richtiges?” – Die Restaurants

Langsam fällt auf, dass die meisten Vitamine der letzten Tage in den Jalapenos auf den Burgern gesteckt haben. Irgendwie fühlt man sich latent etwas schlaffer und allgemein nicht so fit.  Es wird vielleicht Zeit, doch mal wieder was “Ordentliches” zu essen. Irgendwas, was man so in Deutschland als normale Mahlzeit zu sich nehmen würde. Wir begeben uns zu Applebee’s. Das Unternehmen versucht quasi, das freundliche Familienrestaurant von nebenan als Kette aufzuziehen. Das funktioniert relativ gut und ist in Amerika, gerade im ländlicheren Raum, sehr beliebt. Allerdings nicht zuletzt, weil es da oftmals das Beste ist, was man bekommen kann.

Die Karte reicht dabei von Burgern und Tacos über Pasta, Meeresfrüchte und Steaks bis hin zu Salaten und Desserts. Ich entscheide mich für ein kleines Steak mit Mac&Cheese als Side Dish und Bohnen … weil Vitamine und so :D. Auf der anderen Seite des Tisches gibt es eine asiatische Gemüsepfanne mit Shrimps – beides von durchweg passabler Qualität, bekömmlich und schmackhaft. Allerdings lassen sie sich die (zugegeben, es war mitten in Manhattan) auch durchaus gut bezahlen. Für zwei sind hier mit Getränken und Tip für ein normales Mittagessen gut und gerne mal $70-80 fällig.

Applebee’s liegt damit noch im unteren Mittelfeld der Restaurants. New York wird natürlich auch von der Foodie-Szene völlig zurecht für seine Weltklasse-Küche gefeiert. So findet man mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens ein Restaurant für jedes Land der Erde in der Stadt. Sogar Nord-Korea ist mit von der Partie. Auch typisches East-Coast-Essen wie Meeresfrüchte und Hummer bekommt man quasi rund um die Uhr. Leider ist die Preisspanne so mannigfaltig wie die Auswahl und nach oben offen. In der Folge bleibt der Restaurant-Besuch wohl auch für Touristen, bei denen der Dollar lockerer sitzt, eher die Ausnahme – zumindest im Zentrum. Eine sinnvolle Alternativ stellt es hier, ähnlich wie bei den Unterkünften dar, das Stadtgebiet zu verlassen und etwa in New Jersey nach einem preiswerten Restaurant Ausschau zu halten, wie z.B. “Charrito’s Restaurant” in Weehawken.

Oh Sweet Lord – Süßes für Zwischendurch

Neben all den großen und kleinen herzhaften und fleischlastigen Sünden dürfen aber auch die Bedürfnisse süßer Gaumen nicht vernachlässigt werden. Selbstverständlich ist die amerikanische Küche nicht nur für Burger bekannt, sondern auch für alle erdenklichen Süßigkeiten, wobei das “süß” hier sehr wörtlich genommen wird.

Ein uramerikanische Nachtisch ist der Donut (oder auch als Vorspeise bzw. einfach so nebenbei). In erschreckendem Maße durchgesetzt hat sich hier die Kette “Dunkin’ Donuts”, die auch in manchen Ländern Europas (z.B. Spanien oder Holland) bekannt ist. Was zunächst erstaunt ist die Dichte des Angebots. Man kann buchstäblich keine Hundert Meter gehen, ohne auf eine Filiale des Donuts-Giganten zu treffen. Wir sind gespannt, ob die Qualität die offenkundig riesige Nachfrage rechtfertigt, und stolpern in den nächstbesten Laden, der selbstbewusst mit “America runs on Dunkin'” wirbt. Es werden neben Kaffeespezialitäten und ein paar Sachen zum Frühstück, you’ve guessed it, in erster Linie Donuts in über 30 Varianten angeboten. Ergänzt werden die Donuts, die man im Übrigen nicht unüblicherweise im Dutzend für gerade mal $7 erwirbt, von weiterem Gebäck wie Schnecken, Waffeln, Muffins usw.

Wir belassen es dabei, jeder zwei zu essen und entscheiden uns für einen bunten Querschnitt an Glasuren, von Zuckerguss über Schoko bis hin zu Streuseln. Der erste Bissen ist vor allem eines: süß und fettig. Zusammen mit einem warmen Kaffee (der dann aber entsprechend nicht übermäßig gesüßt sein darf), schmeckt es tatsächlich ganz gut. Das Donut-Esserlebnis für sich genommen beschränkt sich dann aber leider doch auf den süßen Fettgeschmack. Große Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten sind nicht festzustellen. Für den kleinen, süßen Hunger zwischendurch mag das eine gute Sache sein, aber dass man sie nun gleich im Dutzend verschlingen müsste, erschließt sich mir nicht. Ein beliebtes Klischee rund um das runde Gebäck hat sich im Übrigen bestätigt: In den 20 Minuten, die wir uns bei Dunkin’ Donuts aufgehalten haben, waren mehrere Polizisten zu Gast ;).

Man muss sich aber auch bei den süßen Sachen nicht auf billige Massenware beschränken. Es gibt Hunderte kleine Konditoreien, trendige Cupcake & Muffin Stores und auch reine Süßwarenläden. Insbesondere rund um Halloween Ende Oktober bekommt man dort wirklich ALLES, was das Herz begehrt und noch viel mehr. Die Vielfalt ist atemberaubend. Wir probieren z.B. diverse Produkte der Marke Reese’s, unter anderem die Peanut-Butter-Cups. Beschreiben wir sie als Schokoladentaler mit einer Keks-Erdnussbutterfüllung. Am Anfang fast schon widerlich süß, aber man gewöhnt sich dran und ich würde jetzt tatsächlich einen essen :D. Ebenfalls extrem beliebt sind “Jelly Beans”, kleine Geleebohnen, die es in rund 50 verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt – darunter “Buttered Popcorn”, “Margarita” oder auch “Cream Soda”. Wenn man in Amerika an einer Sache nicht stirbt, dann ist es Zuckermangel.

Für unterwegs oder Zuhause – Take-Away-Läden

Wir halten also fest – auswärts essen in New York ist entweder teuer oder relativ ungesund bzw. süß/fettig oder auch alles auf einmal. Da man ja hier großen Wert auf den “Self-made man” legt, ist die Alternative naheliegend: zuhause essen. Auch hier gibt es natürlich die faule, schnelle und ungesunde Variante – vorher irgendwo etwas mitnehmen. Neben den üblichen verdächtigen Fastfood-Ketten (s.o.), wo man sein Essen natürlich auch “to go” bekommt, haben sich einige Ketten auch eigens auf das Take-Away-Geschäft spezialisiert. Ein gutes Beispiel dafür ist die Pizzakette Little Caesar’s, die aus guten Gründen in eher einkommensschwachen Gegenden zu finden ist. Das Angebot umfasst in erster Linie raue Mengen mittelguter Pizza sowie Soft Drinks und ein paar Side Dishes. Auffällig dabei ist die Preisgestaltung. Für $9 bekommt man eine Wagenrad-große Pepperoni-Pizza (~30cm), eine 2L-Flasche Pepsi und ein paar Brotsticks mit Dip. Das ist das kleinste Menü wohlgemerkt. Statt der “Kleinen” ein ganzes Blech Pizza für 16$ ist auch kein Problem.

Als Familie der bröselnden US-Mittelschicht überlegt man sich natürlich genau, ob man zu zweit für $80 bei Applebee’s essen geht oder davon bei Little Caesar’s buchstäblich eine ganze Woche die Familie ernähren kann. Wir jedenfalls nehmen zwei riesige Pizzen mit reichlich Belag für um die $15 und können davon tatsächlich zwei Tage essen. Für unser Vorhaben, bei einem gemütlichen Abend auf der Couch mit schlechtem amerikanischen Bier das landestypische Fernsehen zu erkunden, war die Take-Away-Pizza genau das Richtige, sowohl kulinarisch als auch vom Setting her. Als dauerhafte Alternative ist sie aber trotz der verführerischen Preisgestaltung keine Option.

Ab in die Küche! – Lebensmittel einkaufen und selber kochen

Die ganzheitlichere Variante der Nahrungsbeschaffung für Zuhause dürfte das klassische Einkaufen sein. Wie bei allen Aspekten der Stadt ist auch hier die Spanne der Möglichkeiten sehr breit. Der erste Anlaufpunkt, und auch der erschwinglichste, ist in der Regel der nächstgelegene Supermarkt der Nachbarschaft. Bei “unserem”, zwei Blocks von der Unterkunft entfernt, handelt es sich um einen relativ kleinen Latino-Supermarkt, größenmäßig etwa vergleichbar mit einer typischen Netto-Filiale in Deutschland. Als erfrischend fällt hier zunächst auf, dass es endlich in größerem Umfang einigermaßen Gemüse gibt.

Es gibt auch sonst alles, was man so von einem Supermarkt erwartet – und mehr. Dabei ist es spannend zu sehen, wie sich im Sortiment so manche amerikanische Philosophie widerspiegelt, z.B. die US-Vorstellung von Produktvielfalt. So gibt es z.B. von der Kuchenglasur nicht 5 Sorten wie bei uns, sondern vielleicht 20. Beim allseits beliebten Dosenfleisch, (z.B. “SPAM”, dem tatsächlich ungeliebte Mails ihren Namen verdanken) ist es ähnlich. Anbieter ist meist dennoch eine einzige Firma.

Cola und Softdrinks gibt es tatsächlich teilweise in 5-Liter-Kanistern direkt im Eingangsbereich, wohingegen man einfaches Trinkwasser im hinteren Bereich des Marktes, versteckt in einer oberen Regaletage, findet. Gemüse und Obst sind relativ teuer, aber faustgroße Cookies gibt es drei Stück für einen Dollar. Auch wenn hier natürlich jeder seines Glückes Schmied ist, ist die Richtung, in die der Kunde gesteuert wird, mehr als klar.

Das, was wir unter qualitativ halbwegs hochwertigen Produkten, sagen wir auf dem Niveau einer Edeka-Theke, verstehen, läuft in den USA unter Feinkost. Daher reicht es meist für ein aufwändigeres Menü oder was richtig Leckeres nicht, einen einfachen Supermarkt aufzusuchen. Eine Kette, die sich genau auf diesen Bedarf spezialisiert hat, ist “Dean & Deluca“. In den riesigen, hellen, sauberen Läden bekommt man sowohl fertiges Essen als auch alle Formen von Zutaten und Zubehör wie Gewürzen. Dazu auch äußerst frisches Gemüse, Obst, Salate, Antipasti und vieles mehr. Internationalität ist den Betreibern dabei sehr wichtig. Man bekommt deutsches Schwarzbrot genau so wie spanischen Serranoschinken, französische Quiches oder Schweizer Käse. Allerdings muss man hier selbstverständlich tief in die Tasche greifen. Für knapp über 200g spanischem Schinken legt man z.B. direkt mal über $50 in.

Wer mehr Wert auf Regionalität bei den Lebensmitteln legt, sei es aus ökologischen Gründen oder zur Steigerung der Authentizität des Aufenthaltes, dem sei statt einem Feinkostladen eher ein “Farmer’s Market” ans Herz gelegt. Bei diesen Märkten werden die Produkte noch von den Erzeugern selber angeboten, die in der Regel auch Bio produzieren. Einer der größten ist der “Greenmarket” auf dem Union Square. Das ganze Jahr über bieten hier Bauern mehrfach in der Woche ihre Produkte an, darunter alle denkbaren Sorten Gemüse, aber auch Brot, Käse, Wurst, Honig und vieles andere mehr. Das Preisniveau der Produkte hier liegt zwischen dem Supermarktangebot und den Feinkostläden. Wenn man sich mit dem wechselnden Angebot arrangieren kann, kann der Einkauf auf dem Markt also durchaus eine gesunde Alternative mit einem zumindest angemessenen Preis-Leistungsverhältnis darstellen. In jedem Fall lohnt es sich, einen Spaziergang über den Markt zu machen und den frischen Geruch zu genießen und die Szenerie zu beobachten.

Jetzt kommt der Overkill – Die New Yorker Institutionen

Bei der unglaublichen Auswahl an Essen in der Stadt fragt man sich auch ein bisschen: Welche Läden repräsentieren das Essen der Stadt am besten? Oder auch: Wo würde man vielleicht hingehen, wenn man nur wenig Zeit in der Stadt hat und nahrungstechnisch etwas erleben möchte, was es nur im Big Apple gibt und die Küche widerspiegelt wie nichts anderes? Für die herzhafte Seite dieser Frage lautet die Antwort ganz klar: Katz’ Delicatessen.

Das Restaurant ist eine New Yorker Ikone wie sonst kaum ein Zweites. Das liegt zum einen an der langen Geschichte des Hauses, das bereits 1888 von jüdischen Einwanderern gegründet wurde, als auch an der Rezeption in der Popkultur. Nicht zuletzt spielt z.B. die Szene von “When Harry met Sally …”, in der sich die Hauptdarsteller tatsächlich treffen, hier bei Katz’s. Wir begeben uns zur Houston Street, um herauszufinden, ob der Laden auch kulinarisch seinem großen Ruf gerecht wird. Zunächst fällt auf, dass das Restaurant, trotz der relativ ruhigen Gegend, so gut frequentiert ist, dass wir uns erst einmal anstellen müssen, um überhaupt reinzukommen. Die Viertestunde, die wir mit Warten verbringen, ist eine gute Gelegenheit, sich mit dem Angebot auseinanderzusetzen. Neben Standards wie Suppen und Grilled Cheese dreht es sich bei Katz’s in erster Linie um eine Sache: Fleisch. In rauen Mengen!

Neben der Variante, es einfach direkt so, quasi wie beim Fleischer, zu kaufen, ist die beliebteste Darreichungsform hier das “Sandwich”. Allerdings kann man dieses nur bedingt so bezeichnen … eigentlich ist es mehr ein Fleischberg, der sich eher zufällig zwischen zwei Weißbrotscheiben befindet. Jetzt wird auch klar, warum man hier keine Köche, sondern “Cutter” beschäftigt. Die Hauptaufgabe bei der Zubereitung ist das Zerschneiden großer Fleischstücke in mundgerechte Portionen. Locker ein halbes Pfund Fleisch – in unserem Fall Pastrami und “Knobelwurst” (tatsächlich eine Fleischwurst mit Knoblauchgeschmack) – werden zusammen mit dem Brot und ein paar Alibi-Gürkchen gereicht, die verhindern, das man wegen sofortigem Vitaminkollaps und Proteinschock umfällt. Kostentechnisch mit um die $20 kein Schnäppchen, aber Qualität und Quantität des Fleisches rechtfertigen den Preis durchaus. Sowohl von der Menge als auch vom Preis her ist es vermutlich empfehlenswerter, ein Menü mit einer Suppe und einem halben Sandwich zu nehmen. Auch wenn man tagelang kein Fleisch mehr sehen können wird, bei Katz’s sollte man gewesen sein!

An die süße Fraktion, oder die, die dringend noch einen Zuckerschock zur Fleischvergiftung brauchen, ist aber selbstredend auch gedacht. Das süße Gegenstück zu Katz’s Deli ist die “Magnolia Bakery” – ebenfalls eine ureigene Institution der Stadt. Die Bäckereikette, die sich traditionell eher der Dessert-Kultur der Südstaaten verpflichtet sieht, ist berühmt für ihre Cup-Cakes, Cookies und dem Aushängeschild – Red Velvet Cake. Darüber hinaus sind auch ganze Torten von der Jubiläums- bis hin zur Hochzeitstorte zu erwerben. Wir begeben uns zurück ins Grand Central Terminal, wo sich eine der Filialen befindet. Im dortigen Food Court werden wir fündig, reihen uns in die Schlange ein und bestaunen das Angebot. Was sofort auffällt: Mindestens ein Mitarbeiter ist permanent damit befasst, neue Cupcakes und Törtchen zu kreieren, da zum einen der Bedarf offenbar groß ist und zum anderen so die Frische gewährleistet wird.

Nachdem wir einige Minuten lang Zeit hatten, uns an dem farbenfrohen Gebäck zu erfreuen und uns im Zuge dessen einen Überblick über das Angebot zu verschaffen, entscheiden wir uns für einen klassischen Double Fudge Brownie sowie für einen Coconut Cupcake und zwei Mal Cheesecake – einmal in Lime und einen in Red Velvet. Eines dürfte allen Produkten der Magnolia Bakery gemein sein: Sie bestehen in erster Linie aus Butter, Sahne und viel, viel Zucker. Genau so schmecken sie auch. Beim ersten Bissen denkt man sich noch “Boah, wow ist das lecker!”, beim zweiten folgt darauf ein “… aber auch ganz schön Süß, huch”, gefolgt von “ufff … wie dicht und schwer ist das denn bitte?! Soll ich jetzt das ganze Teil essen?”. Da stört es auch nicht, das kleine Cupcakes und Fudge-Brownies gut und gerne mal $5 kosten, mehr als 1-2 zu essen ist aus offensichtlichen Gründen keine gute Idee. Nichtsdestoweniger: Eine süße Sünde von der Magnolia Bakery gehört einfach zu jedem New York-Erlebnis dazu.

Der Absturz … und die Rettung – Frisches Essen

Unser Besuch bei der Magnolia Bakery war zwei Tage vor Ende unseres Aufenthaltes. Bis zu diesem Punkt hatten wir überwiegend das oben Beschriebene zu uns genommen, also in erster Linie Tacos, Pizza, Burger, Pancakes … kurzum, wir lebten den American Way of Life! Allerdings muss jedem klar sein, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Für mich kam der Absturz nach der ersten Hälfte des Red Velvet Cheesecakes. Kopfschmerzen machen sich breit, das allgemeine Schlappheitsgefühl der letzten Tage verstärkt sich und ich werde recht bleich im Gesicht. Spätestens an dieser Stelle wird klar, der Körper rächt sich bitterlich, wenn man es mit dem amerikanischen Essen übertreibt. Hier musste gegengesteuert werden. Und zwar schnell.

Diesen Bedarf haben anscheinend auch die New Yorker. Hinzu kommt, dass “Organic”, “Bio” und “All Natural” ja seit einigen Jahren auch in Amerika (oder jedenfalls in den Metropolen) extrem beliebt sind. Auf dieser Welle reitend wurde 2010 die Kette “fresh&co” gegründet. Wie der Name suggeriert, gibt es dort in erster Linie Salate in allen möglichen Kombinationen und alles natürlich schön “regional and organic” – nichts wie hin. Ergänzt wird das Programm von gesunden Sandwiches/Wraps, “Grain Bowls” (mit Reis oder Quinoa) und Smoothies. Der Ablauf ist dem von Vapiano nicht unähnlich. Man hat die Zutaten direkt vor der Nase, kann aus verschiedenen Zusammenstellungen und Optionen wählen und sieht dann live vor den eigenen Augen, wie der Salat frisch zubereitet wird. Ich entscheide mich für einen Kale Caesar Salad, ein “Panini Melt” (warmes Sandwich mit flüssigem Käse) und einen Rote-Beete-Smoothie. Mit den frisch zubereiteten Speisen, die mit insgesamt rund $20 für Qualität und New Yorker Preisniveau auch noch preislich im vertretbaren Rahmen sind, begebe ich mich mit letzter Kraft an den Tisch.

Ich beginne zu essen und obwohl ich kein riesen Salat-Freund bin und unter normalen Umständen geschmacklich Tacos klar vorziehen würde, hat während dieser Reise nichts besser geschmeckt als dieser Salat. Was frisches, knackiges, so ganz ohne Fett, Beef und Zucker. Wahnsinn … nach knapp 2 Wochen Fastfood ein ungeahntes Geschmackserlebnis! Ich merke buchstäblich, wie es von den Füßen bis zum Kopf zu kribbeln beginnt und der Körper um jedes Vitamin aus dem Salat ringt. Die Lebensgeister kehren langsam zurück. Dazu der Rote-Beete-Smoothie, der meinem Gesicht wieder eine natürlichere Farbe verleiht. Er fühlt sich fast an wie Medizin und ist eine spürbare Wohltat … und dabei hasse ich sonst rote Beete! Hier war diese Einkehr tatsächlich so etwas wie meine Rettung. Hätte ich mich noch 1-2 Tage weiter wie zuvor ernährt, ich hätte wohl ernsthafte Probleme bekommen. Danke fresh&co!

Küche der unbegrenzten Geldbeutel … – Das Fazit

In vielerelei Hinsicht spiegelt die Küche in New York die Stadt und die Gesellschaft hervorragend wider. Zum einen ist da ein gewisser Überfluss. Man bekommt auf relativ engem Raum quasi alles, was man sich kulinarisch vorstellen kann und worauf man Lust hat – und noch viel mehr, rund um die Uhr. Das verlangt einem aber auch viel Eigenverantwortung ab, ganz wie es dem gesellschaftlichen Ideal in Amerika entspricht. Man wird quasi an jeder Straßenecke zur Sünde verführt. Schnell ein Hotdog am Cart, noch bei Dunkin’ ein paar Donuts dazu und für abends eine Pizza von Little Caesar’s? Geht schnell, ist günstig, schmeckt gut. Aber geht es einem damit auf Dauer auch gut? Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Auf der anderen Seite der Gesundheits- und Preisskala kann man natürlich auch den ganzen Tag Organic Quinoa zu sich nehmen und ohne Probleme zu zweit $500 für Lobster ausgeben. Das Hauptproblem besteht darin, dass es in Amerika traditionell deutlich schwieriger ist, sich zu einem vertretbaren Preis ausgewogen zu ernähren, als wir das aus Europa kennen. Dieser Effekt verstärkt sich, wie fast alle Aspekte des Landes, in New York. Wie kann es sein, dass Cola im Supermarkt in 17 Sorten kanisterweise angeboten wird, aber einfaches Wasser kaum zu finden und teilweise sogar teurer ist? Wieso bekommt man zum Preis eines Apfels ein Dutzend Cookies? Gesundes und nahrhaftes Essen ist in Amerika an der Grenze zu Luxusgut und Statussymbol.

So sehr ich die Vielfalt der Küche, die Möglichkeiten und ja, auch gern mal fettiges Fast Food, schätze, so sehr beunruhigen mich auch die gesellschaftlichen Probleme, die damit einhergehen. Eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern wird ihr Geld natürlich da einsetzen, wo sie möglichst viel zu Essen dafür bekommt – das heißt im Regelfall Fast Food statt richtigem Fleisch, Obst und Gemüse und Cola oder Soda statt Wasser oder Saft. Damit sinkt natürlich die Leistungsfähigkeit und die Kosten für das Gesundheitssystem steigen. Sich in New York auf Dauer wirklich gesund zu ernähren, ist für einen Normalverdiener kaum bezahlbar. Die Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden haben wir am eigenen Leib gespürt. Wir hatten viel Freude daran, uns der amerikanischen Kultur über die Küche zu nähern, auch wenn wir den Punkt, an dem die Ernährung ins Schädliche gekippt ist, verpasst haben. Für eine Reise nach New York können wir durchaus empfehlen, sich auf Tacos, Burger und Pizza zu stürzen – nur zu! Allerdings sollte man dringend darauf achten, dass Vitamine und Qualität nicht zu kurz kommen und zumindest alle 2-3 Tage mal einen Salat und einen Smoothie einstreuen, gerade wenn man länger als die üblichen 4-5 Tage in der Stadt ist, wie in unserem Fall.

Für uns hat es selbst nach der Heimkehr eine ganze Weile gedauert, bis Burger, Fast Food und ähnliches wieder vorstellbar waren. Mein erstes Essen in Deutschland war ein einfacher Salat für 5€ mit Tomate, Mozzarella und Basilikum … mhhhh was für ein Genuss!

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