Sommertour 2013Roadtrips

Tag 1: Flug und Einreise

von Robert 12. September 2013 0 Kommentare

Puuhhh, was für ein Tag. Zunächst vorneweg: es ist alles gut gelaufen. Wir sind ohne größere Komplikationen in Downtown LA angekommen und haben sowohl eine schöne Suite im Double Tree Hilton auch zwei schöne Autos bekommen. Es können also alle beruhigt sein :).

Als erstes möchten wir ein bisschen vom Flug und der Einreise berichten, was ja das Thema war dass uns im Vorfeld die meisten sorgen bereitet hat. Los ging es mit dem Einchecken am Flughafen Tegel. Das lief erwartungsgemäß unkompliziert so dass wir dann noch Zeit hatten, schön die Business Lounge in Augenschein zu nehmen.

Neben kostenfreien Getränken, Snacks, Zeitungen, Kaffee und was man sonst noch so da vorzufinden erwarten würde kann man da in erster Linie in einer entspannten und exklusiven Atmosphäre den Flug abwarten. Wie Uwe heute morgen schon geschrieben hat waren wir auch nicht die einzigen, die diese Vorteile zu schätzen wussten, sowohl in der Lounge als auch auf dem Flug waren wir in guter Gesellschaft – der der Eheleute Gottschalk.

Sehr sympathisch wird das Businessticket neben den offensichtlichen Vorteilen auch dadurch, dass man sich nicht an der Security anstellen muss. Man wird in der Business Lounge informiert kurz bevor das Boarding beginnt und kann dann direkt an der Schlange vorbei zu einem extra Security-Check gehen, der dann auch vor dem Boardingterminal endet – und damit direkt vor den restlichen Passagieren. Man hat die Wahl ob man als Erster oder Letzter boarden möchte, aufgrund der langen Flugdauer haben wir uns für Letzteres entschieden.

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Der Flug an sich, vor dem ich im Vorfeld ziemliche Angst hatte, war relativ entspannt. Dazu haben natürlich ganz klar die Business Class, die ich bei Flügen über 4 Stunden nur empfehlen kann so man denn halbwegs günstig rankommt und zum anderen an meinem Plan die Nacht durchzumachen und im Flieger zu pennen beigetragen. Der Sitzplatz bei Air Berlin besteht aus einem elektrischen Sitz wo man, ähnlich wie im Auto, Lehne, Sitzfläche etc. verstellen kann, sowie einer „Fußablage“. Beide Teile lassen sich zu einer ebenen Liegefläche verbinden, die ein, für Flugzeugverhältnisse, fast vollwertiges Bett darstellt. Der Unterschied in den Platzverhältnissen zur Economy Class könnte kaum größer sein, so dass hier auch der gebotene Komfort für Leute meiner Körpergröße herscht. Das rechts im Bild sind im Übrigen die Füße von Frau Gottschalk :).

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Auch recht ansprechend war die Unterhaltungselektronik. Jeder hat vor sich einen eigenen, großen Monitor der mit einer Art Kabelfernbedienung zu bedienen ist. Diese dient dann auch mit zum Steuern der Platzfunktionen wie Licht und Stewardess rufen aber in erster Linie zum Bedienen des Media Centers.

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Hier war etliches an Musik, Fernsehsendungen, Filmen usw. geboten, darunter durchaus auch aktuelle Titel wie Hangover 3. Bei mir gab es Star Trek Into Darkness sowie Walk the Line.

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Und so kommte man sich mit schlafen und Film schauen die doch recht langen 12 Stunden ganz gut vertreiben. Das Klo war etwas geräumiger als man es aus der Eco kennt und vor allem standen nicht soviele Leute an. Des Weiteren standen einige edlere Produkte in Richtung Seife etc. zur Verfügung.

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Ein wichtiger Faktor zum Zeitvertreib und um allgemein bei Laune zu bleiben fehlt jedoch noch … natürlich: das Essen :). Wie man es erwartet gab es keinen lieblos abgepackten Fertigfras sondern ein „frisch“ zubereitetes, d.h. in dem Fall zumindest nochmal aufgewärmtes, Viel-Gänge Menü. Den Anfgang machte eine kleine kulinarische Begrüßung in Form von griechischem Joguhrt mit Müsli und einem kleinen Obstsalat:

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Gefolgt wurde das von der Vorspeise, in meinem Fall Rinderfiletstreifen mit ein wenig Käse und Salat: 20130911_120436

… darauf folgte das Hauptgericht, bei dem a la carte neben Pasta und Risotto auch als Tagesgericht Hähnchenbrust im Nuss-Parmesanmantel zur Auswahl stand, welche ich dann auch traf …

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Für den kleinen Hunger zwischendrin gab es zum einen immer mal wieder verschiedene Snack wie Schokoriegel etc. sowie hier in dem Fall eine kleine Käseplatte mit Butter und Brötchen:

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Das Abendbrot war dann ein kaltes Gericht, bei mir gab es abermals Rind, diesmal ein einem Kürbis-Salat, welcher allerdings besser ausgesehen hat als er schmeckte … nunja der Hunger und der Wunsch nach Zeitvertreib haben es hineingetrieben =).

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… und abschließend gab es dann, neben einem heißen Tuch das zwar natürlich zur Erfrischung dient, dessen konkreter Zweck mir aber nach wie vor etwas unklar ist, ein Schokoherz … allerliebst :). So gut beköstigt haben sowohl ich, als auch mein Sitznachbar, die Reise wohlbehalten überstanden :p.

Tommy & Me

Danach ging es zum eigentlich spannenden Teil des Tages … der Einreise in die USA. Man hat ja im Vorfeld viele Geschichten dazu gehört, manche davon fürchterlich, dazu kam auch noch der 11. September. Nun, hier hat sich zunächst wieder unser Business Ticket bezahlt gemacht, denn die BC-Kunden dürfen als erste das Flugzeug verlassen und bekommen auch als erste ihr Gepäck (Priority Label). So waren wir relativ schnell am ersten „Checkpoint“. Nach etwa 20 Minuten, als die Economy mehrerer angekommener Flieger dann fertig off-geboardet war, standen hinter uns bestimmt 1.000 Leute. Wir hingegen waren recht weit vorn und haben etwa 30 Minuten darauf gewartet, erstmal zum Gepäck vorgelassen zu werden.

Dazu muss man dann alle Fingerabdrücke abgeben, es wird ein Lichtbild gemacht und es müssen Pass, sowie Zollformular, auf dem man bestätigt dass man z.B. keine fremden Arten oder große Bargeldmengen einführt, vorgelegt werden. Außerdem werden einige Angaben zum Aufenthalt wie Zweck und Dauer verlangt. Der Beamte von der „Customs and Border Protection“ war jetzt nicht zwingend freundlich aber professionell und fair. Der Vorgang an sich ist unangenehm weil man natürlich präventiv wie ein Verbrecher behandelt wird aber hätte ingesamt schlimmer sein können. Da es strengstens Verboten ist davon Fotos o.ä. zu machen gibt es leider auch keine :).

Dann ging es zur Gepäckausgabe die Dank Business-Priority Label instant funktionierte und damit durch die Zollkontrolle, ähnlich wie man es hier in Europa kennt. Da wurden Stichprobenartig Leute kontrolliert, wir waren zum Glück nicht dabei.

Damit hatten wir es geschafft! Nach einem 12 Stunden Flug und ca. einer Stunde „Immigration“ haben wir endlich US-amerikanischen Boden getreten und kalifornische Luft geschnuppert :). Davon handelt dann aber eine andere Geschichte weil ich vor ca. 46 Stunden das letzte mal in einem ordentlichen Bett erholsam geschlafen habe und mir für noch einen Artikel die Energie fehlt. Ich reiche ihn aber gerne morgen früh, d.h. heißt für euch dann am späteren Abend, nach. Hier ist es jetzt kurz nach 23 Uhr und somit eine gute Zeit den Matrazenhorchdienst anzutreten … in Europa wäre es jetzt die zweite durchgemachte Nacht in folge … auf geht’s, ab geht’s drei Tage … ach ne lass mal :).

Gute Nacht an mich und meine Mitstreiter und ein fröhliches guten Morgen ans andere Ende der Welt ;).

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