Kurztrips

Sommer in der Ewigen Stadt – eine Woche Rom

von Robert 8. November 2015 0 Kommentare

Eine kleine Bildungslücke war es bei mir ja schon. Trotzdem es mich (auch im Rahmen von OTRA-Projekten wie der Easter Rallye 2015) immer wieder nach Italien zieht, habe ich es noch nie in die italienische Hauptstadt geschafft. Als es dieses Jahr um die Planung für einen sommerlichen Kurztrip im Juli ging, war die Stadt am Tiber daher sehr hoch im Kurs – und hat auch das Rennen gemacht. Sechs Tage lang haben wir uns die Metropole angeschaut – ein Rückblick.

Auf geht’s – Die Anreise

Wie bei jeder Reise stellt sich zunächst die Frage – wie hinkommen. Bei Rom ist diese allerdings relativ schnell beantwortet, mit: „Wie auch immer du möchtest.“ Die Stadt ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt in Italien und bietet diverse Möglichkeiten. Ausnahmsweise raten wir allerdings von einer Anreise per PKW ab. Zum einen ist der ÖPNV recht gut ausgebaut und zum anderen ist die Innenstadt sehr dicht bebaut und aufgrund der typisch-italienischen Enge alles andere als autofreundlich. Dazu kommen die Eigenheiten des italienischen Verkehrs, die für den international ungeübten Autofahrer ein wenig befremdlich wirken können und wir wollen ja nicht, dass die Verkehrshektik die Urlaubsentspannung übertrifft.

Besser erreicht man Rom über einen der beiden Flughäfen. Etwa von Berlin aus gehen täglich Flüge zum nach Leonardo DaVinci benannten Airport Rom-Fiumicino (FCO). Die Preise sind aufgrund der kurzen Strecke sehr erschwinglich, auch in der Hochsaison sollte man deutlich unter 150€ pro Nase für beide Strecken bleiben. Von da aus geht es mit dem Zug oder mit dem Shuttle-Taxi weiter. Achtung, bei privaten Anbietern sollte man VOR der Fahrt einen Festpreis von 40-50€ für die Fahrt ins Stadtzentrum vereinbaren, nicht mehr. Offizielle Taxis müssen eine Pauschale von 48€ verlangen. So bewältigt man die ca. 45-minütige Fahrt in die Innenstadt komfortabel und ohne böse Überraschungen, noch bevor der Urlaub richtig angefangen hat.

AirBerlin Flug nach Rom

Freie Auswahl – Die Unterkunft

Ebenso vielfältig wie die Möglichkeiten zur Anreise gestaltet sich auch die Wahl der Unterkunft. Rom als Weltstadt bietet für die Nachtruhe so ziemlich alles vom Backpacker-Motel über Couchsurfingangebote und Ferienwohnungen bis hin zu Grand Hotels. Hier sollte also für jede Budgetklasse was dabei sein. Das Preisniveau bewegt sich im normalen, für südeuropäische Metropolen üblichen Rahmen und lässt sich irgendwo zwischen Barcelona und Lissabon einordnen.

Da bei unseren Reisen und Kurztrips traditionell die individuelle Komponente hoch im Kurs steht, entscheiden wir uns für eine Ferienwohnung. Diese besticht zunächst einmal durch ihre Lage – gerade mal 20 Gehminuten vom Vatikan entfernt – und ihren überschaubaren Preis (ca. 50€ / Nacht). Die Gegend rund um die Via del Guiliana ist ein gutbürgerliches Wohnviertel, in das sich im richtigen Maß Läden und Restaurants einreihen – genug um gut versorgt zu sein, aber nicht soviele, dass das Viertel an Authentiziät verliert.

Via della Giuliana, Roma

Empfangengenommen werden wir von einer überaus gastfreundlichen Italienerin, die uns alles Wichtige erklärt, zeigt und uns Tipps gibt wo wir z.B. in der Gegend was bekommen. Die Wohnung selbst ist mit Wohn- und Schlafzimmer sowie extra Küche und Bad sehr großzügig dimensioniert und gut geschnitten. Gemessen am Preisniveau ist die Ausstattung mehr als angemessen, es gibt alles was, man so brauchen könnte.

Die Gestaltung etwa mit Ornamenten an den hohen Decken oder den Holzfensterläden versprüht einen typisch italienischen Charme, in dem das Urlaubsgefühl – entgegen so manch sterilem Hotelbunker – schon beim Augenaufschlagen beginnt. Doch das eigentliche „Killerfeature“ der Wohnung – zumindest im Juli – ist der Steinfußboden, der auch bei knapp 40° zuverlässig eine angenehme Kühle spendet.

Ferienwohnung Rom Esszimmer

Folglich können wir die Variante „Ferienwohnung in der Innenstadt“ uneingeschränkt empfehlen, sofern man auf Roomservice oder Frühstück verzichten kann. Man ist näher dran am Geschehen, spart Geld und lebt einfach „italienischer“ – so soll es sein.

Ferienwohnung Rom Wohnzimmer

Staunen und kein Ende – Die Sehenswürdigkeiten

Hierbei handelt es sich natürlich um ein gewichtiges Thema. Über die unzähligen und unschätzbaren Sehenswürdigkeiten in Rom könnte man eine komplette, eigene Artikelserie verfassen und veröffentlichen. Aus diesem Grund beschränken wir uns hier auf ein paar ausgewählte Aspekte, die auch innerhalb einer Woche gut zu schaffen sind – denn auch ein Kurztrip soll ja für Entspannung sorgen und nicht in hektisches Sighthunting ausarten.

Die Frage nach der größten Sehenswürdigkeit ist auch relativ schnell beantwortet, denn das ist die Stadt selbst. Zum einen gibt es in Rom sehr strenge Auflagen, was die Baubestimmungen und den Denkmalschutz angeht. Das hat zur Folge, dass man in der weitläufigen Innenstadt kaum ein Gebäude findet, das jünger als ein paar Jahrhunderte ist. Der einheitliche, historisch-italienische Stil sorgt in der Stadt für eine absolut authentische Atmosphäre. Über Pflastersteine zu laufen, die schon zu Cäsars Zeiten beschritten wurden oder Gebäude zu betreten, die bereits vor 2000 Jahren genau so an ihrer Stelle standen, ist ein atemberaubendes Gefühl, das man so nur an wenigen Stellen in der Welt erleben kann.

Piazza Navona Roma

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist natürlich das Kolosseum – welches eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt darstellt. Das Amphitheater beeindruckt in erster Linie mit seiner extrem durchdachten Architektur. Der Bau ist so geschickt angelegt, dass bis zu 50.000 Leute in ihm Platz fanden, ohne sich gegenseitig zu zerquetschen. Dies wurde in erster Linie über ein System aus Wegen und Eingängen gewährleistet, mit dessen Nutzung Zuschauer fast direkt an ihre Plätze gelangen konnten. Die Geschichte des Monumentalbaus ist recht durchwachsen und begann ziemlich grausam – mit Gladiatorenkämpfen und Tierhatzen. Wohl auch deswegen ist es sinnvoll, dass es heutzutage ein internationales Symbol gegen die Todesstrafe ist. Für eine geplante Besichtigung lohnt sich der rechtzeitige Erwerb von Online-Tickets, da man sonst für diese, vielleicht beliebteste, Sehenswürdigkeit ein ganzes Weilchen ansteht.

Aufgelockerter geht es im benachbarten Forum Romanum zu. Das Gelände liegt direkt neben dem Kolosseum und ist nicht minder sehenswert – daher empfiehlt sich auch das Kombiticket für Kolosseum und Forum. Obwohl sich vieles davon heute nur noch erahnen lässt, war das Forum in der Antike der gesellschaftliche, politische und religiöse Mittelpunkt des römischen Lebens. Zahlreiche beeindruckende Bauten aus dieser Epoche schmücken den Platz, darunter etwa der Titusbogen, der Tempel des Romulus oder die Curia Iulia. Den besten Überblick gewinnt man nach dem Aufstieg auf den unmittelbar angrenzenden Palatin – einen der „sieben Hügel“ Roms.

Weiter geht es zur Piazza Venezia, einem der größten Plätze Roms. Aufgrund seiner Dimensionen und seiner luftigen Gestaltung ist er schon architektonisch interessant. Wirklich beeindruckend ist allerdings die direkte Nachbarschaft, in der sich das italienische Nationalmonument – das Monumento a Vittorio Emanuele II. befindet. Das aufgrund seiner etwas extravaganten Form auch „Schreibmaschine“ oder „Hochzeitstorte“ genannte Bauwerk beherbergt neben dem Nationalmuseum vor allem eine Aussichtsterrasse mit einem fantastischen Panoramablick über die Innenstadt.

Technisch gesehen nicht direkt in Rom, sondern im Staat Vatikanstadt befindet sich, richtig geraten ;), der Vatikan! Schon alleine aufgrund seiner historischen und gesellschaftlichen Bedeutung, aber auch aufgrund der imposanten Bauten ist ein Abstecher dorthin lohnenswert. Die vatikanischen Gärten und Museen sowie die Sixtinische Kapelle und vor allem natürlich der weithin das Stadtbild dominierende Petersdom machen den Vatikan eigentlich zu einem Pflichttermin. Wir haben auf einen ausgedehnteren Besuch dennoch verzichtet. Grund dafür ist, dass man für den Petersdom online keine Tickets kaufen kann und so (bei damals knapp 40° im Schatten)  stundenlang anstehen und vorher flughafenartige Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen muss. Wer sich also für einen Besuch interessiert, sollte einen ganzen Tag einplanen und sich vorab mit den strengen Vorschriften vertraut machen!

Unsere Empfehlungen rundet ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ab – die Spanische Treppe. Die 138 ikonischen Stufen gelten als eine der berühmtesten Freitreppen der Welt und sind etwa aus unzähligen Filmen bekannt. Hier ist es besonders spannend, sich einfach mal ein Viertelstündchen niederzulassen und das geschäftige Treiben auf der (in der Hochsaison über)vollen Piazza di Spagna zu beobachten. Erklimmt man danach die Treppe und läuft ein paar Schritte weiter nach links, erreicht man die Parkanlage rund um die Villa Borghese, in der sich wiederrum diverse Sehenswürdigkeiten befinden – und genießt abermals einen atemberaubenden Blick über die Stadt.

An dieser Stelle ließe sich die Betrachtung beliebig fortführen und vielen Zielen innerhalb der Stadt tut man eigentlich unrecht, wenn man sie hier nicht mit aufführt. Genannt seien unter anderem das Pantheon, die Piazza del Popolo, der Trevibrunnen, das Castel Sant Angelo, die Piazza Navona und einfach verdammt vieles andere mehr. Die Stadt quillt schlicht und einfach vor Sehenswertem förmlich über, so dass eine komplette Abhandlung den Rahmen eines jeden Artikels sprengen würde – und auch den eines jeden Besuches, weshalb auch eine wiederholte Reise nach Rom nie zuviel ist.

Mama mia! Das Essen

Neben den kulturellen Schmuckstücken trägt für Liebhaber mediterraner Gerichte (so wie uns :D) natürlich auch das Essen ganz entscheidend zum Wohlfühlfaktor der Stadt bei. Selbstredend gibt es buchstäblich tausende Restaurants, Trattorias, Cafés, Bistros und ähnliches in der Stadt. Von diesen sind wohl die allermeisten von einer mehr oder weniger guten Qualität, die im Durchschnitt deutlich über das hinausgeht, was man in Deutschland so an italienischem Essen findet. In der Tat ist es deutlich schwerer, in Rom etwas „Schlechtes“ zu Essen zu finden, als etwas Hervorragendes.

La Fiorentina, Rom

Die italienische Küche im Allgemeinen und die römische im Besonderen zeichnet sich durch zwei Dinge aus. Zum einen gibt es in der Regel nicht „das Hauptgericht“ sondern meist mindestens zwei Hauptgänge (primo / secondo piatto), wobei der erste häufig aus Pasta/Gnocchi oder ähnlichem besteht und der zweite überwiegend aus Fleisch bzw. Fisch.

Die einzelnen Gänge sind daher kleiner, als man es aus Deutschland kennt. Ergänzt werden diese, je nach Belieben, mit Vorspeisen (Antipasti) und Desserts (Dolci). Das ist auch der Grund, warum in authentischen Restaurants in der Regel keine Pizza serviert wird, denn diese gilt als „alleiniges Hauptgericht“. Die Zubereitung überlässt man spezialisierten Pizzerien.

Pizza Quattro Formagi, La Fiorentina, Rom

Zum anderen ist die römische Küche in der Zusammenstellung eher schlicht – das bedeutet, es werden relativ wenige Zutaten verwendet. Diese allerdings müssen dafür von sehr hoher Qualität sein sowie perfekt zubereitet und verarbeitet – und oh ja, das sind sie. Hier fällt immer wieder auf, dass die Südländer allgemein und die Italienier im Besonderen einfach eine andere, viel liebevollere Beziehung zum Essen haben als die Deutschen. Kochen und Essen wird viel mehr zelebriert als in Deutschland, wo man die Nahrungsaufnahme pragmatischerweise eher als biologische Notwendigkeit sieht denn als Genuss.

Auch bei den Desserts gilt das italienische Kulinarikmotto „Nicht zuviel, aber dafür geil“. Das beste Beispiel dafür düfte das italienische Speiseeis sein, das allerorts in Gelaterias verkauft wird. Die Qualität variiert (auf hohem Niveau) doch recht stark und da wir im Hochsommer viiieeelll Abkühlung gebraucht haben, haben wir es uns ein wenig zur Aufgabe gemacht, das beste Eis der Stadt zu finden.

Grom Eis Rom

Wir glauben, dass uns dies mit mehreren Besuchen in der „Gelateria Grom“ gelungen ist. Die Eismeister bereiten die kalte Leckerei selbst für italienische Verhältnisse extrem schmackhaft zu und verwenden dabei auch nur handverlesene Zutaten, die eigens für die Eisproduktion auf einer Farm („Mura Mura„) außerhalb der Stadt selbst angebaut werden. Noch mehr Qualitätssicherung und besseres „Supply-Chain-Management“ ist wohl kaum möglich.

Gelateria Grom

Die Auswahl erstreckt sich dabei auf klassische Sorten wie Kaffee, Schokolade, Yoghurt und diverse Fruchtsorten als auch auf spezielle, monatlich wechselnde Kreationen des Hauses wie Karamell mit Meersalz. Unser Favorit allerdings war das sahnigste und intensivste Pistazieneis ever. Die Preise für 2 Kugeln variieren, je nach Größe, zwischen 2,30 und 4,60€ und sind jeden Cent wert. Die Qualität ist mit nichts zu vergleichen, was man in Deutschland bekommt. Willst du das Eis deines Lebens? Geh zu Grom.

Gelateria Grom, Via della Maddalena

Um noch tiefer und vor allem möglichst authentisch in die Esskultur einzutauchen empfiehlt sich – wie so oft – eine Foodtour! Wir entscheiden uns für die kulinarische Führung von „Eating Italy Tours“ durch das altehrwürdige Stadtviertel Trastevere. Ähnlich wie wir es in Ljubljana erlebt haben, führt uns ein Guide – die nette Jasmine – durch neun verschiedenen Anlaufpunkten, quer im Viertel verteilt.

Von der Pasticceria über den Käseladen, den Markt, eine Gelateria bis hin zu diversen Restaurants ist alles dabei, was man in Italien essen wollen könnte. Es wird bei der Auswahl streng darauf geachtet, dass es sich um original italienische Produkte handelt. So besucht man in der Regel Läden, die man als normaler Tourist enweder ignoriert hätte oder gleich gar nicht als solche erkannt, da sie so versteckt oder abseits liegen.

Nach etwa 4 Stunden hat man einen kompakten Überblick über die hiesige Kochkunst, etwas über die Geschichte der Stadt und der Küche gelernt und ist pappsatt. Allerdings hat die hohe Qualität der Führung und der gereichten Produkte auch ihren Preis – mit 75€ pro Person ist die Tour, im Gegensatz zur slowenischen Variante, kein Schnäppchen – aber nicht minder lohnenswert!

Empfehlung: Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet auf dem beliebten Food-Blog „Sugar and Spice“ eine detailierte Beschreibung unserer Tour und Rezeptempfehlungen zum Nachkochen am heimischen Herd.

Augen offenhalten! Die Schattenseiten

Leider, leider hat Rom nicht nur schöne Seiten. Weniger gravierend, wenn auch natürlich nicht verwunderlich, ist, dass die Stadt in der Saison unglaublich voll mit Touristen ist. Auf manchen zentralen Plätzen fühlt man sich teilweise fast schon geschoben. Auch Attraktionen wie etwa der Vatikan oder das Pantheon sind teilweise so überfüllt, dass es schwer fällt, die Sehenswürdigkeit zu genießen.

Menschenmenge am Piazza Espana, Rom

Noch deutlich unangenehmer sind die teilweise extrem aufdringlichen Straßenverkäufer. Das im Urlaub wohl am meisten gehörte Wort dürfte „Selfie Stick??? SELFIE STICK?!?“ sein, verbunden damit, dass so ein Schrottverkäufer einem damit im Gesicht rumfuchtelt, um für 10-20€ seinen Müll loszuwerden. Schlimmer noch sind die Rosenverkäufer, die gerade bei Paaren versuchen, der Frau Rosen in die Hand zu drücken und in dem Moment dem Kerl das Geld abzunötigen. Ähnlich arbeiten auch die Spinner mit Sofortbildkameras, die einen fotografieren und dann ~5€ verlangen.

Das ist nicht nur extrem nervig, sondern – und das ist das größte Problem – auch nicht ungefährlich, denn die Jungs sind natürlich mafiös organisiert. In Rom ist auch die allgemeine Kriminalität hoch und auch deutlich höher als in anderen südeuropäischen Metropolen wie Lissabon, Barcelona oder auch Florenz. Man sollte tunlichst auf seine Taschen, Digitalkameras, Smartphones und ähnliches aufpassen. Auch ist Vorsicht zu bewahren, wenn man etwa Geld abhebt oder Fahrkarten am Automaten kauft, wo schnell mal das Portemonnaie aus der Hand gerissen wird … oder halt in dem Moment, in dem der Selfiestickverkäufer im Gesicht rumfuchelt.

Gladiatoren am Kolosseum

Die beste Strategie ist es, hier nicht den unbedarften Touri zu geben, sondern auch offensichtlich ein Auge für das Umfeld, die eigenen Sachen und natürlich füreinander zu haben. Wenn man angequatscht wird, nachdrücklich klar machen, dass man kein Interesse hat und möglichst unbeeindruckt weitergehen.

Muss man gesehen haben! – Ein Fazit

Jahrtausende voller Geschichte, tonnenweise Sehenswürdigkeiten und womöglich das weltbeste Essen. Das antike Flair, das man überall in der Innenstadt spürt, ist unvergleichlich. Kunst, Kultur und Köstlichkeiten findet man in dieser Dichte kaum in einer anderen Metropole. Eine Woche ist dafür leider viel zu kurz. Man könnte sicher ein Jahr in Rom verbringen und hätte immer noch nur einen Bruchteil gesehen und erlebt.

Die italienische Hauptstadt zählt zu den Orten, die man wohl im Leben mindestens einmal gesehen haben sollte. Was wir allerdings empfehlen würden, ist, nicht unbedingt die Hochsaison als Zeitraum auszuwählen. Ende September z.B. dürften deutlich weniger Touristen unterwegs sein und auch die Temperaturen sind angenehmer. Zudem ist dann die Stadt natürlich auch für Kleinkriminelle nicht so attraktiv.

Wir können zu einer Reise in die ewige Stadt nur raten, egal ob als Wochenendausflug, als Kurztrip oder für den Jahresurlaub. Die freundlichen Leute, das angemessene Preisniveau und die einzigartige Stimmung werden jeden Trip nach Rom unvergessen machen. Buon Viaggio!

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