Rallye

#OTRARallye2016: Etappe 3 von Monaco nach Liechtenstein & Siegerehrung

von Robert 26. Juni 2016 0 Kommentare

Unter der südfranzösischen Sonne – Vorbereitung & Start

Der dritte Tag der Rallye, Sonntag, der 15. Mai, begann für uns in Nizza. Die Perle der Côte d’Azur war für die (abermals recht kurze) letzte Nacht unser Zuhause, da am Zielort Monaco aufgrund der nahenden Formel 1 quasi nichts mehr zu bekommen war … oder nur ab 900€ aufwärts. Das macht natürlich für eine kurze Nacht, in der man nur seine Ruhe braucht und eh keine Zeit hat, die Annehmlichkeiten Monacos zu genießen, keinen Sinn. Aber Nizza ist natürlich eine Ersatzoption auf hohem Niveau. Entsprechend hochkarätig fällt diesmal auch unser Startpunkt aus. Mit fantastischem Blick auf die Küste und den blauen Himmel treffen wir uns am kleinen Parkplatz am Fort du Mont Alban. Rallyebedingungen: deluxe!

Cotê d'Azur bei NizzaAllerdings beginnen der Tag und die Etappenvorbereitung nicht nur mit guten Nachrichten. Wir müssen leider Verluste hinnehmen. Das Team Auto-Diva hat sich entschieden, die letzte Etappe nicht mehr mitzufahren. Das bedauern wir sehr. Wir hoffen, die beiden hatten trotzdem noch einen schönen Trip mit dem Cadillac CTS und wünschen weiterhin gute Fahrt.

Der Rest jedoch ist hungrig und wartet auf die Vorstellung der Etappe. Schauen wir uns nochmal die aktuelle Situation an: An Tag 1 hatte Strohhut die Mottochallenge Speed geholt und damit 22 Punkte eingefahren! Auf Etappe 2 hingegen hat sich das Team Dolce Vita am höchsten hinauf getraut und somit die Mottochallenge gewonnen. Auch das Team Connie & Blyde hat sich wacker geschlagen und hat die Chance, am letzten Tag mit der Gleichmäßigkeitschallenge 10 Punkte zu holen und damit noch reale Chancen auf den Sieg. Wenn alle Mottochallenges an verschiedene Teams gehen, entscheiden die kleinen! Mit anderen Worten: Für jedes der Teams ist noch alles offen! Natürlich spielen hier auch die Fotochallenges eine große Rolle. Bei der Etappenvorstellung werden die folgenden Anlaufpunkte gezogen:

  • Casino Municipale, Campione d’Italia (2 Punkte)
  • Autodromo Nazionale, Monza (3 Punkte)
  • Furkapass, Realp (4 Punkte)
  • Caseificio Gennari (Käserei), Collecchio (5 Punkte)

Vorbereitung Tag 3 OTRARallye2016Ansonsten wurden die 1,5 Stunden Vorbereitungszeit natürlich noch für die Rallye-Challenges genutzt. Insbesondere die Verteilung kleiner Geschenke war hier eine beliebte Aktivität. Am dritten Rallyetag meinen es die Teilnehmer gut miteinander und sorgen für Verbesserung der Luftverhältnisse in den inzwischen doch recht … sagen wir belebten Rallyefahrzeugen :D.

Aprospos Rallyechallenges. Zumindest ein Team hat den Glamour der Nacht in Monaco noch genutzt, um den legendären „Balls of Steel“-Award anzugehen. Die Strohhüte haben tatsächlich weder Kosten noch Mühen gescheut, um eine Tänzerin oder einen Tänzer an der Stange zu fotografieren. Unter Einsatz ihrer körperlichen Unversehrtheit haben die beiden es geschafft, Fotos einer netten Dame aus dem Club zu schmuggeln – wow, das ist Premiere! Zwar handelt es sich bei den Aufnahmen eher um eine Begegnung der verschwommenen Art, aber der Mut und die „Balls“ müssen natürlich belohnt werden – 2 Extrapunkte für Team Strohhut.

Langsam ziehen sich die Teams zur Strategiebesprechung zurück. Die heutige Etappe führt über knapp 600 km von der Küste über die Lombardei zurück ins Herz der Alpen – zum finalen Rallyeziel Vaduz in Liechtenstein. Ziel der Etappe mit dem Motto „Steady wins the race!“ ist es, in der Durchschnittsgeschwindigkeit möglichst nah an 90km/h heranzukommen – also gleichmäßig zu fahren und so zu planen, dass man am Ende noch etwas, aber nicht zuviel, Puffer hat. Eine spannende Herausforderung für die Teilnehmer. Und wie sich noch heraustellen sollte: auch die Orgas. (Ja, diesmal wirklich.) Pünktlich startet die finale Etappe der #OTRARallye2016 Richtung Liechtenstein. Der Start verläuft sauber, bis auf ein paar, sagen wir, „unlautere Hilfsmittel“ bei Team Strohhut :p.

Start Etappe 3 OTRARallye2016

Verbissen bis zum Schluss – die Etappe

Da die Route hier, bis auf die Ausnahmen der Fottochallenges, eigentlich nicht viel Variation zulässt, und auf der Etappe Geschwindigkeit ohnehin nicht gefragt ist, läuft die Etappe zunächst relativ gemütlich an. Jeder ist zwar hoch motiviert, aber das heißt nicht zwingend immer nur Vollgas geben. Es muss erstmal Strecke gemacht werden, aber das möglichst gleichmäßig! Demzufolge ist eher ein ruhiges Gaspedal gefragt und nicht zwingend die Zielzeit. Diese Ruhe nutzen auch die Orgas, die am Wegesrand einen alten Bekannten getroffen haben – das Vista Palace Hotel!

Für die ganz alten Blogveteranen wird dies möglicherweise ein Begriff sein. Auf dem Roadtrip von Dresden nach Barcelona 2012 haben Robert und William seinerzeit hier eine Nacht mit beeindruckenden Blicken auf Monaco und die Côte d’Azur verbracht. Siehe dazu auch Tag 6: Ankunft in Frankreich bzw. Tag 7: Monaco. Leider mussten wir feststellen, dass das Vista Palace – wohl nach einem Besitzerwechsel inklusive Rechtsstreit – seit 2014 im Dornröschenschlaf liegt und seitdem „renoviert“ wird. Wir hoffen sehr, dass diese Perle von Hotel irgendwann wieder aufmacht und kommen auch gerne zur Eröffnungsfeier :D.

Robert und Willy am Vista Palace (Closed)Unterwegs hingegen passiert die erste Zeit nicht so viel. Die Teams wissen Bescheid, die Route ist letztlich auch klar und gemütlich rollt das Feld dahin. Eine gute Gelegenheit für den Beifahrer, endlich mal aus dem Fenster schauen zu können und die Wunder der Natur dieser schönen Gegend genießen zu können. Oooder zumindest die Wunder der Technik, die in der Nähe von Monaco mannigfaltig sind und einem gerne auch mal einfach so in freier Wildbahn auf der Autobahn begegnen. Schick!

Teilnehmer der Grand Prix Historique Monaco 2016Challengetechnisch bleibt es die erste Etappenhälfte ruhig im Orgamobil. Die ersten 4 Stunden etwa wird nichts eingereicht. Dann jedoch geht es relativ Schlag auf Schlag. 16:38 reichen Connie & Blyde die erste Fotochallenge ein. Da die beiden mit 313 PS das stärkste Auto im Feld bewegen, ist die Wahl der Fotochallenge nur folgerichtig: Es handelt sich um das Autodromo in Monza – oder zumindest die Einfahrt dessen. 3 wichtige Punkte für Maik und Maria. Etwa 50 km nordwestlich, dafür nur wenige Minuten später, hören wir von Team Dolce Vita. Die 5er-Besatzung bleibt ihrem Teamnamen treu und genießt das Leben am Casino Municipale in Campione d’Italia. Dafür gibt es 2 Punkte!

Nach dieser aufgeregten Viertelstunde wurde die Lage in den Fahrzeugen sicher neu sondiert. Connie & Blyde also hinter Dolce Vita, dafür haben sie einen Fotopunkt mehr. Aber wo liegt Team Strohhut? Bis zur Beantwortung dieser Frage werden noch fast 3 weitere Stunden und rund 250km durch sehr teils kurvige Alpenpässe vergehen. Wieder Zeit, das unglaublich schicke Panorama zu genießen … und auch die Straßen an sich. Da quasi alle Fahrzeuge über ausreichend Leistung und Allradantrieb verfügen, darf auch der Fahrer die Szenerie gebührend genießen – denn es hat ja keiner gesagt, dass Spaß und „Pflichterfüllung“ nicht Hand in Hand gehen dürfen :D.

Gegen 19 Uhr nähern sich die Teams Strohhut und Dolce Vita dem Ziel – dem Schloss in Vaduz. Wie nah haben der 430d und der 5er ihre Geschwindigkeit an die 90 km/h heran eingependelt? Lohnt es noch, ein paar Minuten zu warten, ggf. einen Platz zu riskieren, um noch genau auf 90 zu kommen? Um 19:08:47 geht die Einreichung von Team Dolce Vita bei den Orgas ein – die somit als erste die Etappe beenden. Durchschnittsgeschwindigkeit genau 90.0km/h – wow! Aber nur 1,5 Minuten später erreicht uns die Finalisierung von Team Strohut! Wieder wahnsinnig knapp. Allerdings auch mit genau 90.0 km/h. Hmmm das wird interessant.

Aber was ist mit Team Connie & Blyde? Aufgrund des Ausflugs zur Rennstrecke war die Durchschnittsgeschwindigkeit wohl höher als zunächst anvisiert :). Jedenfalls machen Maik und Maria noch eine ausgedehnte Stadtbesichtigung im beschaulichen Vaduz – soviel Zeit muss sein :p. Mit reichlich einer Stunde Rückstand auf die anderen beiden und die Orgas kommen auch die letzten im Bunde am Fürstenschloss an und beenden damit die letzte Etappe der #OTRARallye2016.

Wow, was für ein Moment. Nach drei Tagen Schlaflosigkeit, endlos vielen zurückgelegten Kilometern und der Punktehatz nebenbei ist jeder der Teilnehmer sichtlich fertig. Jetzt interessiert zunächst nur noch eines: ein kühles Bier vom Fass und ein gutes Wiener Schnitzel! Da Liechtenstein für unsere Zwecke wenige mögliche Unterkünfte bereithält, haben wir das letzte Quartier im Four Points by Sheraton in Dornbirn, Österreich gewählt (ist sehr empfehlenswert, btw). Die Stadt liegt unweit von Vaduz und ist neben ihrer guten Anbindung an den Fernverkehr vor allem bekannt für ihren historischen Stadtkern. In ihm befindet sich auch eines der urigsten, österreichischten Restaurants, das man sich so vorstellen kann, das 1639 eröffnete „Rote Haus“. Wir kehren ein.

Rotes Haus, Dornbirn bei NachtBei wohlverdienten, kühlen Getränken, zünftigen Speisen und einem kauzig-sympathischen Wirt lassen die Teilnehmer und Orgas die letzten Tage Revue passieren und tauschen Stories und Sichtweisen aus. Die Stimmung ist ausgelassen und gelöst, wir freuen uns über eine gelungene Veranstaltung und ein Pfingstwochenende voller Spaß, Wettkampf und erinnerungswürdigen Momenten. An dieser Stelle möchten die Orgas die Gelegenheit noch einmal nutzen, um sich in erster Linie bei den Teilnehmern nicht nur für die Essenseinladung (hat uns sehr gefreut :)), sondern für alles zu bedanken. Es hat war super, dass ihr dabei wart und mit uns eine tolle Zeit hattet!

Danke für die OTRARallye2016

Könnte es knapper sein?! Auswertung und Siegerehrung

Nach diesem schönen letzten Abend gab es für alle nur noch ein Ziel: das 4-Sterne-Hotelbett. Am nächsten Morgen standen die Siegerehrung und die Rückreise an. Für die Orgas ein kleines Dilemma … war der Magen doch so voll und die Augen doch so müde. Aber nein! Zumindest die Siegerehrung musste noch vorbereitet werden. Diese soll am Morgen des Pfingstmontag stattfinden und danach wollen die Teams ja auch die teils weite Heimreise pünktlich antreten. Zunächst mal noch ein Blick auf die Routen des Tages:

Wie man sieht herrscht Einigkeit über die Routenwahl. Alle Teams nutzen zunächst die teils abenteuerlich eng-kurvige Küstenautobahn von Nizza und biegen kurz vor dem Großraum Genua in Richtung Mailand ab. Von dort aus geht es weiter über die E43 Richtung Liechtenstein. Ausreißer gibt es nur zwei: Nämlich das Team Connie & Blyde, die Mailand auf der anderen Seite des Rings umfahren haben, um Monza mitnehmen zu können, und den kurzen Ausflug von Dolce Vita in die italienische Exklave Campione d’Italia, wo sie sich die beiden die Casino-Punkte geholt haben. Aprospos Punkte.

Wie war das jetzt eigentlich mit der Mottochallenge? Gute Frage! Da alle drei Teams 90.0 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit hatten und das Regelwerk es versäumt, hier ein sekundäres Siegkriterium zu benennen, kann die Mottochallenge am letzten Tag bedauerlicherweise nicht gewertet werden. Das tut uns besonders leid für Maik & Maria, die die Challenge wirklich gebraucht hätten und buchstäblich bis zur letzten Minute der Rallye dafür gekämpft haben. Eines der vielen sehr spannenden Learnings für das nächste Jahr! Schauen wir uns unter der Maßgabe also die Tageswertung an:

Fotochallenges Punkte Strohhut Auto-Diva Connie & Blyde Dolce Vita
Casino Municipale, Campione d’Italia 2 (erster) 2
Autodromo Nazionale, Monza 3 (erster) 3
Furkapass, Realp 4 (erster)
Caseificio Gennari (Käserei), Collecchio 5 (erster)
Etappenchallenges Punkte Strohhut Auto-Diva Connie & Blyde Dolce Vita
Als erstes Team ankommen 3 (erster) 3
Als zweites Team ankommen 2 (erster) 2
Als drittes Team ankommen 1 (erster) 1
Als sparsamstes Team ankommen 3 (erster) 3
Als zweitsparsamstes Team ankommen 2 (erster) 2
Als drittsparsamstes Team ankommen 1 (erster) 1
Vor der Zielzeit ankommen 1 (alle) 1 1
Strafe bei Verspätung -1 (alle) -5
Höchste Durchschnittsgeschwindigkeit 1 (erster)
Höchste Höchstgeschwindigkeit 1 (erster) 1
Kürzeste Strecke 1 (erster) 1
Nicht tanken 2 (alle) 2 2 2
Motto: Steady wins the race! 10 (erster)
Summe 8 -5 9 10

Wow, wieder alle fast gleichauf. Der Tagessieg geht, schon wieder, an Team Dolce-Vita! Mit nur einem Punkt Rückstand sehr dicht gefolgt kommen Connie & Blyde auf Platz 2 der letzten Etappe. Mit ebenfalls nur einem Punkt weniger liegen die Strohhüte auf Platz 3. Für das System ist Team Auto-Diva nicht angekommen, so dass hier die 5 Strafpunkte für das Nichtbeenden einer Etappe vergeben wurden. Aber was heißt das alles denn nun für die Gesamtwertung? Und was ist mit den Rallyechallenges?! Ebenfalls gute Fragen. Lässt man letztere komplett außer acht und betrachtet NUR die Etappenchallenges, läge Strohhut bei 36 Punkten und Dolce Vita bei 34. Es kommt also wirklich auf die Rallye-Challenges an! Maik und Maria haben sich noch bis auf sehr respektable 25 Etappenpunkte herangepirscht. Mit der letzten Mottochallenge hätten sie also genau auf Platz 2 gelegen – alles extrem dicht. Ok – lüften wir den Vorhang und schauen uns die Gesamtpunktestatistik an.

Rallyechallenges Strohhut Auto-Diva Connie & Blyde Dolce Vita
Geringste Menge Kraftstoff 2
Tanke den günstigsten Sprit 2
Fahrzeug unter 100.000€ BLP 1 1 1 1
Kleines Geschenk 1 1 1 1
Kleines Souvenir 1
Die lokale Küche 1 1
Balls of Steel Award 2
Etappenchallenges Strohhut Auto-Diva Connie & Blyde Dolce Vita
Tag 1: Etappenchallenges 18 7 4 5
Tag 1: Fotochallenges 4 4 5
Tag 2: Etappenchallenges 4 1 8 14
Tag 2: Fotochallenges 2
Tag 3: Etappenchallenges 8 -5 6 8
Tag 3: Fotochallenges 3 2
Summe 42 5 27 41
Platzierung 1. 4. 3. 2.

Krass! Team Strohhut gewinnt mit einem winzigen Punkt Vorsprung auf Team Dolce Vita! Na wenn das nicht wirklich hätte spannender und knapper nicht sein können. Wie Uwe so passend gesagt hat: „Selbst dieser eine Punkte sagt eigentlich nicht wirklich aus, WIE knapp das war.“ Etappeneinreichungen teilweise innerhalb von Sekundenabständen! Ein anderes Beispiel: Die Rallyechallenge „Tanke die geringste Menge Kraftstoff“ hat Dolce Vita nur mit einem halben Liter Vorsprung auf 1.700 km durch unterschiedlichstes Terrain gewonnen!

Wahnsinn, wie leicht die Umstände hier den Sieger hätten ändern können. DAS ist es, was das Rallyegeschehen ausmacht. Die Leistung von Uwe & Thomas, die sich als dreimalige Teilnehmer den Sieg hart erkämpft und mit viel Erfahrung erarbeitet wohlverdient eingefahren haben, sollen natürlich auch gebührend geehrt werden. Sie erhalten – zum ersten Mal in der OTRA-Rallyegeschichte – den Pokal für den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Aber auch die Leistung der anderen beiden Teams, die ja zum ersten Mal dabei waren, ist mehr als beachtlich. Der eine Punkt Rückstand auf die Sieger zeigt nur zu deutlich, wie brandgefährlich Dolce Vita die ganze Rallye über war. Hervorragend vorbereitet, mit viel Ehrgeiz, Witz und Kreativität sind Boris und Daniel an die Rallye herangegangen. Verbissen haben sie gekämpft, auch viel gefragt, hinterfragt und diskutiert (und auch das Rallyeprofil für das nächste Jahr sicher geschärft – danke :)) und hätten somit auch den Sieg verdient. Beim Einstand allerdings SO einen knappen zweiten Platz zu belegen ist auch ohne Sieg ein mehr als beachtliches Ergebnis. Für das nächste Jahr wären die beiden jedenfalls sofort auf der Favoritenliste! Nicht viel anders sieht es bei Maik & Maria aus.

Die Sachsen waren ebenfalls hervorragend vorbereit, schlagfertig und hochmotiviert. Leider ist die Strategie am ersten Tag nicht ganz aufgegangen, so dass die beiden da Punkte gelassen haben – schade, dass ein gemeiner Volvo von der rechten Spur hier die Chance auf den Mottochallenge-Sieg gekostet hat. Ansonsten sind die beiden tough und entschlossen an jede Challenge rangegangen und waren stets eine äußerst ernstzunehmende Größe. Hätten auch sie eine Mottochallenge gewinnen können, wären sie mit den ersten beiden Teams genau gleichauf gewesen. Außerdem hatten sie zwischenzeitlich sogar mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Connie & Blyde haben ebenfalls das erste Mal teilgenommen und unter diesen Bedingunegn noch so eine Leistung in den Asphalt zu stanzen, ist eine starke Ansage.

Gruppenbild Siegerehrung OTRARallye 2016

This is it – ein kurzes Fazit

Und damit geht das Kapitel #OTRARallye2016 zumindest in Berichtsform zuende. Oder jedenfalls fast, denn es kommen ja noch die Rallyevideos – keine Sorge. Allerdings bitten wir hier natürlich um Geduld, denn das ist ein ziemlich großes Projekt ;). Nach der Siegerehrung gehen die Teams dann auseinander und treten, jeder für sich, die Heimreise an. Eine gute Gelegenheit für alle, nochmal ein kleines Fazit zu ziehen.

Unseres sieht so aus: Es war geil! Wir haben uns wahnsinnig gefreut, dass unser Rallyekonzept weitestgehend aufgegangen ist und vor allem auch die Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr gegriffen haben. Was uns noch viel mehr gefreut hat, war dass alle Teams äußerst enthusiastisch an die Sache rangegangen sind, sich schon vorab detailliert mit dem Konzept auseinandergesetzt haben und vor Ort alle auf 110% gelaufen sind. Da hat sich eindeutig die richtige Gruppe Auto- und Reiseverrückter gefunden.

Natürlich läuft so ein riesen Projekt nicht ganz ohne Ecken und Kanten – das ist bei der Menge an Variablen auch nur schwer zu machen. Zum Glück haben wir auf vielen Reisen und bei privaten Projekten das Improvisieren gelernt. Trotzdem bleibt es nicht aus, dass aufgrund örtlicher Umstände mal der Startpunkt verlegt werden muss oder aufgrund der extrem motivierten Teilnehmer und eines Fehlers im Challengekonzept eine Mottochallenge zurückgezogen wird. Wir können aus diesen Fehlern nur lernen und sie in die nächsten Veranstaltungen einfließen lassen. Dennoch denken wir, dass wir mit dem Konzept insgesamt auf dem richtigen Weg sind. Im Herbst werden wir dann darüber beraten, in welchem Rahmen 2017 eine Rallye stattfindet – und wir freuen uns darauf!

Bis dahin bedanken sich die Orgas bei allen Teilnehmern, Zuschauern, Kommentatoren und Fans für das rege Interesse an der #OTRARallye2016 und sagen bis bald! Denn für Robert und William ging es noch nicht nach Hause, sondern erstmal zurück ins Bett in Dornbirn, wertvollen und dringend nötigen Schlaf nachholen, und dann in den wohlverdienten After-Rallye-Chillout. Aber das ist eine Story für einen anderen Tag :).

Robert und Willy mit Monaco-Panorama

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