Sommertour 2012Roadtrips

Tag 6: Pisa und Fahrt nach Frankreich

von Robert 7. September 2012 0 Kommentare

Aufgewacht sind wir heute morgen im Hotel San Rineri in Pisa. Das Designhotel hat uns bereits im Dunkeln sehr beeindruckt. Vier Sterne für einen nahezu lächerlichen Preis :). Dieses Hotel wird wohl mit hoher wahrscheinlichkeit der Preis/Leistungssieger unserer Reise werden.

Aus unserem Zimmer konnte man direkt auf eine der zahlreichen Dachterassen schauen und nicht auf die Straße wie zuvor im Panama in Florenz.

Das Frühstück war ebenfalls seine vier Sterne wert. Wie üblich gab es allerlei herzhafte und süße Leckerein, Kaffeespezialitäten und einen sehr umtriebigen Service.

Da wir Pisa am Abend zuvor nur kurz besucht hatten wollten wir das an dem morgen nachholen, also ging es zurück in die Innenstadt. Was macht man in Pisa? Natürlich … den schiefen Turm besteigen. Das ist nur leider gar nicht so einfach wie es sich anhört. Auf dem Platz sind tausende von Menschen, der Eintritt auf den Turm kostet 15€ / Person und man muss 2-3 Stunden warten bis man dran ist. Es werden auch nur etwa 30 Leute gleichzeitig hochgelassen, sonst kippt er wahrscheinlich wirklich noch um ;).

Darauf haben wir dann aus Zeitgründen leider verzichten müssen und sind so noch ein bisschen durch die schöne Stadt geschlendert.

Da wir die beiden Tage zuvor hauptsächlich Kulturprogramm gemacht haben war es wieder an der Zeit etwas Strecke zurückzulegen. Das Wetter hat auch wunderbar gepasst und wir konnten die Sonne und den Fahrtwind bei offenem Dach genießen.

Inzwischen haben wir auch bereits fast 2.500 km zurückgelegt und unser Verbrauch hat sich bei sehr aktzeptablen knappen 11L eingepegelt.

Leider ist die Speicherkarte von der GoPro nicht ganz groß genug um einen ganzen Tag an Fahrt aufzunehmen. Daher müssen wir bei einem Päuschen immer mal ein paar Videos auf eine Festplatte kopieren. Dazu taugt aber der improvisierte Schreibtisch recht gut :D.

Ist zwar nicht sonderlich bequem, aber zum kopieren reicht es und vor dem Mittelmeer als Panorama kann man über mangelnden Komfort beim Arbeiten kurzzeitig hinweg sehen ;).

Arbeiten an der Côte d'Azur

Weiter ging es dann, immer der Mittelmeerküste entlang, auf malerischen Straßen.

Italien haben wir dann langsam, mit einem lachenden und drei weinenden Augen verlassen. Nachdem es in Südtirol etwas keimig aussah hat Italien unterm Strich einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Das Land ist wunderschön, sehr reich an kultur und die Menschen sind gastfreundlich, nett und hilfsbereit wie ich es selten erlebt habe. Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage.

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