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Tag 5: Universal Studios Tour – Rides und Essen

von Robert 16. September 2013 0 Kommentare

LA ist natürlich in erster Linie eines: die Stadt von Hollywood, Stars und Filmen. So kam es natürlich nicht in Frage uns die Universal Studios entgehen zu lassen. Die Diskussion wann und wie erübrigte sich relativ schnell, da nur heute dafür blieb. Nachdem wir uns auf der Webseite von Universal über die verschiedenen Möglichkeiten informiert hatten, haben wir uns für die exklusivste, die VIP Studio Tour, entschieden.

Dies hatte diverse Gründe. Zum einen muss man sich nirgendwo anstellen, weder bei Shows noch bei Achterbahnen und ähnlichem was uns enorm viel Zeit gespart hat, zum anderen ermöglicht der VIP Pass Zutritt zu Sets, Studios und Bereichen die sonst ausschließlich filmschaffenden vorbehalten sind – und wenn schon Universal, dann richtig. So haben wir also aus dem DoubleTree Hilton Anaheim ausgecheckt, das abermals hinter den Erwartungen zurückblieb (vom Frühstück fang ich lieber nicht an) und haben unsere Ponys aus dem Stall holen lassen :).

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Wir waren wie immer recht knapp dran, also haben wir den beiden auf dem Highway ein bisschen die Spuren gegeben und waren nur unwesentlich zu spät da. Schon hier hat sich das VIP-Treatment, über dessen Preis ich lieber Stillschweigen bewaren möchte, bezahlt gemacht, da wir unser Auto nicht selbst parken mussten und außer an der Security Line nirgends anstehen brauchten. Wir wurden persönlich begrüßt und zum Startpunkt der Tour geführt.

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Los ging es mit einem Meeting mit unserem Tourguide Natalie, welche uns sehr minutiös alles zeigte, erklärte und unsere Fragen beantwortete. Die VIP Tour ist so strukturiert, das man zunächst sämtliche Achterbahnen durchmacht (vermutlich damit die Kinder müde sind). Die erste Achterbahn ist der „Simpsons Ride“ in „Krustyland“, eine Art 4D-Simulation, die sehr liebevoll gemacht ist, da extra für den Park einiges an neuem Simpsons-Material produziert wurde, was mir als bekanntermaßen großem Fan der Serie, natürlich besonders gefallen hat :).

Hier haben wir auch gleich die Vorzüge unserer VIP-Pässe ausprobiert und sind einfach an den (seit 40 Minuten) wartenden Massen vorbeigelaufen, in einer extra Schlange, und wurden direkt vorn hereingelassen. Wie es Homer so schön ausgedrückt hat in der Episode „The Food Wife“ (S23E05):

„Is there any better feeling than cutting in line because a plastic badge says you’re special?“

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Weiter geht die Tour mit dem Transformers Ride, wo man sehr beindruckend auf dem Rücken eines Transformers aus der Stadt fliehen muss. Das ist so umgesetzt das man sich in einen Achterbahnwagen setzt, eine 3D-Brille bekommt und quasi vor einen großen Screen, bestehend aus einer Halbkugel, gefahren wird wo der Wagen sich dann passend zum Film bewegt während man mit 3D-Effekten beballert wird. Das klingt erstmal relativ simpel, ist aber meisterhaft umgesetzt und war eine hochgradig spannende Erfahrung. Ich kann mir durchaus vorstellen dass das Kino in einigen Jahren so aussieht.

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Als nächstes haben wir uns bei „The Mummy“ „vorgedrängelt“, was aber eher unspektakulär war – rein, rauf, runter, raus … ach ja – und ein bisschen Rückwärts. Für ungeübte Achterbahnfahrer durchaus nicht zu verachten, aber wer schonmal einen größeren Freizeitpark besucht hat dürfte damit gut klar kommen.

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Der letzte Ride mit unserem Tourguide Natalie war der Jurassic Park Ride – eine Wildwasserbahn durch eben jenen, sogar mit original Kulissen aus den Filmen. An die VIP Gäste werden im Vorfeld interessanterweise Regenponchos verteilt, die hat man auch benötigt …

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Damit waren die Rides erstmal abgehakt und als nächstes ging es zum Lunch, welches in der gebuchten Tour inklusive war, und das war verdammt gut so. Hier wurde ein erstklassiges Buffet kredenzt, welches man so sonst nur in 5-7 Sternhotels vorfindet. Platznehmen konnte man, je nach Wunsch, auf der wunderschönen Terasse mit Blick über LA oder einem netten Salon. Wir haben uns für ersteres entschieden.

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Ich war so froh, dass ich das zweifelhafte Frühstück im Hilton ausgelassen hatte um mir hier mal richtig den Wanst vollzuhauen. Das ist im Übrigen auch das erste mal, dass wir in den USA was „ordentliches“, also kein Fast- oder Hotelfood zu uns genommen haben, dementsprechend war der Appetit groß :).

Salate und ähnliches:20130915_144549

Gemüse:
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Warme Fleischgerichte:
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Beilagen:
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Desserts:
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Es war für wirklich jeden was dabei. Vom ultrafrischen Caesars Salad über gebratene Hühnchenbrust, indisches Curry, Nudeln, Meatballs bis hin zu feinsten Desserts mit frischen Himbären, oder Cookies die im Mund zerlaufen. Natürlich haben wir uns jeder 4-5 Gänge reingezogen, man will ja den teuer erworbenen kulinarischen Spaß auch entsprechend würdigen :).

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Das große, rote ist im übrigen das Bein einer Königskrabbe – eine äußerst selten, und leckere, Delikatesse :).

Gut gestärkt und kulinarisch verwöhnt wie lange nicht ging die Tour dann weiter mit kleineren Attraktionen wie einer Tanzshow, die von Michael Jackson’s „Black Or White“ bis hin zu Gangnam Style so ziemlich alles abgedeckt hat:

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… oder dem Horrorhaus, einem Labyrinth mit als Monstern (wie z.B. Chucky die Mörderpuppe) verkleideten Monstern.

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… und mit diesen Eindrücken muss ich auch leider erst einmal schließen bevor ich zum eigentlich spannenden Teil – der Studiotour – komme, denn die muss ich a) noch ein Bisschen sacken lassen, b) würde das diesen Artikel sprengen und c) fallen mir gleich die Äuglein zu und morgen liegt wieder ein langer, stressiger Tag vor uns bei dem ich halbwegs fit sein muss und möchte. Der Artikel kommt allerdings zeitnah, versprochen :).

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